Britische Gewerbeaufsicht: Vorgehen gegen illegale Software

Durchsuchungen ohne Durchsuchungsbefehl

Nach einer Änderung am britischen Urhebergesetz ist die britische Gewerbeaufsicht verpflichtet, Anzeigen auf den Einsatz nicht lizenzierter Software in Unternehmen nachzugehen. Die "Vereinigung gegen Software-Diebstahl" hat erste Durchsuchungen noch in diesem Monat angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Seit einer Anfang April 2007 in Kraft getretenen Änderung im Urheberrechtsgesetz sind die lokalen Zweigstellen der britischen Gewerbeaufsicht verpflichtet, gegen Verstöße gegen das Urheberrecht in Unternehmen vorzugehen. Dazu haben sie unter anderem das Recht, verdeckte Testkäufe durchzuführen und Räumlichkeiten ohne gerichtliche Anordnung zu betreten und zu durchsuchen. Werden Verstöße gegen das Urheberrecht festgestellt, drohen hohe Geldbußen oder Haftstrafen von bis zu zehn Jahren Gefängnis.

Stellenmarkt
  1. (Junior) Ethical Hacker / Penetration Tester (m/w/d)
    AKKA, Leipzig,Magdeburg (39104)
  2. Softwareentwickler - Java (m/w/d)
    Brockhaus AG, Lünen
Detailsuche

Die britische "Vereinigung gegen Software-Diebstahl" (Federation Against Software Theft, kurz FAST) hat noch für November erste Durchsuchungen in Unternehmen angekündigt. FAST ist ein 1984 von Softwareherstellern gegründetes Unternehmen, das den Auftrag hat, gegen Einsatz und Verbreitung nicht lizenzierter Softwarekopien vorzugehen.

Die neuen Kompetenzen der Gewerbeaufsicht wurden in der Folge des im vergangenen Jahr veröffentlichten Gowers-Reports eingeführt. Der ehemalige Journalist und Financial-Times-Redakteur Andrew Gowers hatte im Auftrag der britischen Regierung die Aktualität und Reichweite des britischen Systems zum Schutz geistigen Eigentums untersucht. Gowers hatte in seinem Abschlussbericht empfohlen, "der Gewerbeaufsicht die Macht zu geben und die Pflicht aufzuerlegen, gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen". Zugleich sollte die Zusammenarbeit der Gewerbeaufsicht mit dem Patentamt und der Wettbewerbsaufsicht verbessert werden, "um sicherzustellen, dass Wettbewerb und Schutz geistigen Eigentums zusammen wettbewerbsstarke und innovative Märkte zum Nutzen der Verbraucher fördern". Als Grund für die neue Aufgabenzuweisung an die Gewerbeaufsicht führt der Gowers-Report die hohen Kosten für die Durchsetzung von Rechten auf dem Weg des Zivilverfahrens an. [von Robert A. Gehring]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Moby 09. Nov 2007

um die Seife für Bob aufzuheben, hat aber zuspät das Grinsen der USA übersehen. ;) Aber...

Leonidas 08. Nov 2007

Das lohnt sich doch jetzt bei deren Ordnungsamt anzufangen, "Hinweisen" nachzugehen...

hec 08. Nov 2007

also irgendwie bin ich echt froh in österreich zu leben da können die ohne...

e-user 08. Nov 2007

Software ist auch bloß Mathematik, Algorithmen etc. und diese lässt/lassen sich ohne...

Ideos 08. Nov 2007

Brauchen wir in D auch unbedingt und zwar für Privatpersonen. Bei der Gelegenheit kann...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mobiles Betriebssystem
iOS 15 mit Focus, OCR und schickem Facetime

Apple hat iOS 15 für iPhones und den iPod Touch vorgestellt. Radikale Neuerungen sind nicht dabei, dafür aber einige interessante Funktionen.

Mobiles Betriebssystem: iOS 15 mit Focus, OCR und schickem Facetime
Artikel
  1. Apple Watch: watchOS 8 mit Achtsamkeits-Funktion und Porträt-Zifferblatt
    Apple Watch
    watchOS 8 mit Achtsamkeits-Funktion und Porträt-Zifferblatt

    Apple hat für die Apple Watch mit watchOS 8 ein neues Betriebssystem vorgestellt, das neue Zugriffs-, Konnektivitäts- und Achtsamkeitsfunktionen auf die Smartwatch bringt.

  2. iPad-Betriebssystem: iPadOS 15 mit Schnellnotizen und App-Mediathek
    iPad-Betriebssystem
    iPadOS 15 mit Schnellnotizen und App-Mediathek

    Apple hat mit iPadOS 15 ein neues Betriebssystem veröffentlicht, das mehr Freiheiten für Widgets, systemweite Schnellnotizen und die App-Mediathek von iOS bietet.

  3. Windows 11: Geplante Obsoleszenz ist schlecht, Microsoft!
    Windows 11
    Geplante Obsoleszenz ist schlecht, Microsoft!

    Kunden ärgern sich darüber, dass ihre vier Jahre alten Prozessoren bereits kein Windows 11 mehr unterstützen. Zu Recht.
    Ein IMHO von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM-Prospekt (u. a. Asus Gaming-Notebook 17" RTX 3050 1.099€) • PCGH-PC mit Ryzen 5 3600 & RTX 3060 999€ • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ • Saturn Hits 2021 (u. a. Philips 55" OLED 120Hz 1.849€) • Corsair RGB 16GB Kit 3600MHz 87,90€ • Dualsense Schwarz + Deathloop 99,99€ [Werbung]
    •  /