Test: Asus Eee-PC in der Praxis

Laufzeit, Leistungsaufnahme und Fazit

Beim Surfen per WLAN und dem Herumspielen mit den Anwendungen hielt der Eee-PC mit mittlerer Helligkeit nach dem ersten Laden des Akkus 3 Stunden und 22 Minuten durch - das reicht für ein mobiles Gerät, das man nicht als Desktop-Ersatz betrachtet, in jedem Fall. Auf der kleinen Tastatur will man ohnehin keine längeren Texte schreiben, für E-Mails und Chats ist sie jedoch mehr als erträglich. Und Kinderhände kommen damit auch leichter zurecht. Spielten wir jedoch eine VOB-Datei mit MPEG-2-Video ab, legte sich der Eee-PC schon nach 2 Stunden und 3 Minuten schlafen. Gut möglich, dass der Akku nach längerem Training auch länger durchhält.

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Netzteil mit Adapter
Netzteil mit Adapter
So richtig sparsam ist der 701 auch an der Steckdose nicht. Mit ruhendem Desktop nimmt er etwas über 13 Watt auf, unter voller Last 18 Watt, jeweils mit WLAN. Das liegt im Rahmen von größeren Subnotebooks mit moderner Technik, ist aber auf die 90-Nanometer-Chips des Eee-PC zurückzuführen. Das clever designte Steckernetzteil nimmt beim Laden maximal 25 Watt auf, braucht damit aber über drei Stunden, um einen leeren Eee-PC vollständig zu laden. Dafür benötigt man für USA-Reisen keinen Adapter - er steckt bereits im Asus-Netzteil. Ob es auch andere Stecker für andere Länder gibt, steht noch nicht fest. Das Kabel ist ungewöhnliche 3 Meter lang, aber sehr dünn und flexibel.

Der 'Penguin Racer' geht auf dem Eee ab
Der 'Penguin Racer' geht auf dem Eee ab
Bei gemittelt gemessenen 16 Watt für den Eee-PC alleine ist er auch als kleiner Heim-Server interessant, wenn man eine externe Festplatte per USB anschließt - diese Geräte können das Laufwerk aber in der Regel nicht selbst abschalten, so dass ein NAS mit entsprechender Funktion im Endeffekt weniger auf die Stromrechnung drückt. Die Freigabe per SMB klappte aber in einem Windows-Netz für Rechner unter XP und Vista problemlos.

Das ist nur eine der möglichen Anwendungen für den Eee-PC. Da Tastatur-PDAs - die aber deutlich länger laufen - rar geworden sind, findet das gemessene 942 Gramm schwere Gerät sicher auch hier Freunde. Die Software-Installation kann als gelungen bezeichnet werden, und wer sich das Hantieren mit F4-Treibern von einem externen DVD-Laufwerk zutraut, kann ja auch noch Windows XP installieren. Asus hat bereits bestätigt, dass es Versionen des Eee-PC mit abgespecktem XP geben wird - unbestätigt ist aber eine neue Ausgabe mit 8 bis 10 Zoll großem Display. Der kleine 7-Zoll-Monitor ist gegenwärtig der größte Schwachpunkt des Geräts neben der Leistungsaufnahme. Aber angesichts des Preises von 299,- Euro ist hier auch nicht mehr zu erwarten. Ein derart kleines und leichtes Notebook gab es bisher für dieses Geld schlicht nicht.

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Glückliche Familie mit Eee-PCs
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In der zweiten Hälfte des Dezembers 2007 soll der Eee-PC in deutscher Version laut Asus ausgeliefert werden. Quellenangaben zufolge sind in der ersten Charge rund 50.000 Geräte für den deutschen Markt vorgesehen. Das sollte reichen, um alle "Early Adopters" zu versorgen. Ob der Eee-PC sich aber wirklich als Familienrechner durchsetzen kann, wird vor allem vom Werbe-Aufwand abhängen. [von Nico Ernst und Julius Stiebert]

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 Test: Asus Eee-PC in der Praxis
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Nano_144 07. Mär 2008

Wo hast Du das gelesen, dass das austauschbar ist? Alle mir bekannten Quellen berichten...

macbookbesitzer 07. Mär 2008

hallo, ich besitze das schwarze macbook, und bin sehr sehr zufrieden damit...bis auf das...

FERNmann 20. Feb 2008

Das ist jetzt schon ein Scherz?

cepheus 26. Jan 2008

Hallo, glaube, mal gelesen zu haben, das in den Seiten vom Bildschirm die Lautsprecher...

DarkBlooster 05. Jan 2008

es ist doch immer wieder geil, wenn andere sich anmaßen, einem vorzuschreiben was...



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