Test: Asus Eee-PC in der Praxis
Anwendungsleistung

Wiedergabe von DVB-T-Aufzeichnungen
Schon mit dem 900-MHz-Celeron kann der Eee-PC DivX-Videos über den vorinstallierten SMPlayer bis zu rund 2 MBit Datenrate flüssig im Vollbild abspielen. VOB-Dateien von einer DVD mit rund 6 MBit (MPEG-2) laufen jedoch nur mit Rucklern - schade. Allerdings wird man komplette DVDs auf der Flash-Festplatte, wo nur rund 1,3 GByte für eigene Daten zur Verfügung stehen, ohnehin nicht speichern wollen. Immerhin lässt sich der Speicher ja über eine SD-Karte erweitern.

Malprogramm Tux Paint
Auch der Rest der Anwendungen wie Mozilla als Webbrowser, OpenOffice 2.0 oder der Adobe Reader 7.0 laufen überraschend flüssig. Allein mit YouTube-Videos hat der Eee-PC seine Probleme, das Flash-Video ruckelt stets. Eine Bildverarbeitung wie GIMP ist nicht vorinstalliert, wohl aber ein Bildbetrachter und zwei einfache Malprogramme. Damit kann man SD-Karten aus einer Digitalkamera unmittelbar verwenden, um das 7-Zoll-LCD zur Kontrolle der Aufnahmen zu verwenden.

Startseite des Desktops
Der Start der nach Asus-Zählweise 40 Anwendungen - dabei muss man jedes Icon einrechnen, auch den Datei-Manager, der Teil des Xandros-Linux ist - erfolgt stets in unter 10 Sekunden. Auch zum Booten braucht das Gerät nur 21 Sekunden bei eingeschaltetem WLAN. Dass man dabei mit Linux in Berührung kommt, merkt man nur am kurzen Aufblitzen einer Textmeldung - alles andere läuft über eine grafische Benutzeroberfläche namens "Asus Launcher". Sie stellt in Tabs geordnet Programme für "Internet, Work, Learn, Play" dar, dazu kommt noch eine Art Systemsteuerung. Die meistbenutzten Icons kann man sich selbst unter "Favorites" zusammenstellen.
Der Firefox-Browser kommt auch mit komplexen Webseiten zurecht, nimmt aber durch die Symbolleisten - die Google-Toolbar ist unter anderem schon installiert - viel Platz weg. Man sollte den Browser hier stets im Vollbildmodus nach Druck auf F11 benutzen. Dann stört weniger die Breite des Displays als vielmehr die nur 480 Pixel Höhe. Zum Lesen von News-Seiten reicht das aber in jedem Fall.

Firefox mit Menüleisten
Die Netzwerk-Bausteine sind weder besonders schnell noch empfindlich. Wo ein Santa-Rosa-Notebook noch acht benachbarte WLANs fand, entdeckte der Eee-PC nur zwei. Die Reichweite mit einem 802.11-g-Router deckte aber auch noch zwei Stahlbetondecken ab. Dafür ist das WLAN nicht besonders fix: Auch auf einem ungestörten Kanal ließen sich beim Kopieren von SMB-Freigaben in 2 Metern Distanz mit Sichtkontakt nur 1,93 MByte pro Sekunde erreichen, im selben Netz kamen Windows-Notebooks mit Intel-WLAN-Modulen auf die maximal erreichbaren 2,52 MByte/s. Gleiches gilt für den Ethernet-Baustein, der beim Kopieren nur auf 8,7 MByte pro Sekunde kam - die Intel-Bausteine anderer Rechner am selben Switch kamen hier auf 9,51 MByte pro Sekunde. Diese Werte beziehen sich auf handgestoppte Ergebnisse mit Protokoll-Optimierungen der jeweiligen Betriebssysteme.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Test: Asus Eee-PC in der Praxis | Test: Asus Eee-PC in der Praxis |







Wo hast Du das gelesen, dass das austauschbar ist? Alle mir bekannten Quellen berichten...
hallo, ich besitze das schwarze macbook, und bin sehr sehr zufrieden damit...bis auf das...
Das ist jetzt schon ein Scherz?
Hallo, glaube, mal gelesen zu haben, das in den Seiten vom Bildschirm die Lautsprecher...