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Vodafones iPhone-Konkurrent kommt von Samsung

Verkaufsstart 9. November – der Tag, an dem auch das iPhone zu haben ist. Nachdem Vodafone im iPhone-Poker den Kürzeren gezogen hat, soll nun das Qbowl alias Samsung SGH-F700 eines der Flaggschiffe bei dem Düsseldorfer Netzbetreiber werden und dem Apple-Handy Paroli bieten. Es verfügt wie das iPhone über einen Touchscreen und Visual Voicemail, die eingebaute Kamera schafft jedoch mehr Megapixel.
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Im Qbowl sitzt nicht nur eine 2-Megapixel-Kamera wie im iPhone, sondern eine 3-Megapixel-Kamera mit 3fach digitalem Zoom und Autofokus. Die Gerätebedienung läuft wie bei Apple vor allem über den Touchscreen, allerdings fehlt dem Samsung-Gerät die MultiTouch-Funktion des iPhones. Er misst 3,2 Zoll in der Diagonale bei einer Auflösung von 240 x 432 Pixeln und bis zu 262.144 Farben. Zum Vergleich: Das iPhone-Display ist 3,5 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 320 x 480 Pixeln.

Um die Bedienung über den Touchscreen zu vereinfachen, hat Samsung die Technik VibeTonz eingesetzt. Drückt der Nutzer einen der virtuellen Knöpfe, bekommt er ein leichtes Vibrieren als Rückmeldung. Damit soll ihm der Eindruck vermittelt werden, es handele sich um mechanische Knöpfe, die betätigt werden.

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Anders als das Apple-Produkt, das nur eine virtuelle Tastatur bietet, verfügt das Mobiltelefon von Samsung über eine ausziehbare QWERTZ-Tastatur, um etwa E-Mails zu beantworten oder auch längere Notizen einzugeben.

Der Anrufbeantworter im Qbowl wird grafisch dargestellt, Vodafone bezeichnet dies als "Vodafone Visual Mailbox". Die Auswahl der Nachrichten erfolgt per Klick – in der Reihenfolge, die der Anwender wünscht. So muss nicht Nachricht für Nachricht durchgehört werden.

Surfen kann der Nutzer via HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s. Außerhalb des UMTS-Netzes von Vodafone, das derzeit in 2.200 deutschen Städten und Gemeinden verfügbar ist, werden die Daten zum Internet per EDGE mit bis zu 220 KBit/s oder per GPRS übertragen.

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Bescheidener als beim iPhone ist allerdings der interne Speicher. Er beläuft sich auf 100 MByte und lässt sich um bis zu 4 GByte fassende Micro-SD-Karten erweitern. Im Lieferumfang liegt eine Speicherkarte mit 4 GByte und 100 vorinstallierten Songs bei.

Der Media-Player spielt Videoformate wie MPEG4, Real, H.263 und H.264 sowie die Musikformate MP3, AAC(+), eAAC+ und Real ab. Zudem kann der Anwender das Mobile-TV-Angebot von Vodafone in Form von H-264-Streams nutzen. Neben Java und einem E-Mail-Client steht als Browser Opera Mini zum Surfen im Internet zur Verfügung.

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Das HSDPA-Handy arbeitet im UMTS-Netz und unterstützt die drei GSM-Netze 900, 1.800 sowie 1.900 MHz. Für den drahtlosen Datenaustausch ist ferner Bluetooth 2.0 vorhanden. Zudem verfügt das Mobiltelefon über einen USB-Anschluss. Bei Maßen von 112 x 56 x 15,9 mm kommt das Taschentelefon auf ein Gewicht von 139 Gramm. Die Akkulaufzeiten im UMTS-Betrieb gibt Vodafone mit bis zu 12,5 Tagen im Bereitschaftmodus und bis zu 4,5 Stunden für Telefonate an.

Vodafone will das Qbowl alias Samsung SGH-F700 exklusiv in Deutschland anbieten. Zum Qbowl gibt es auch neue Tarife zu 39,95 Euro und 99,95 pro Monat, in denen Flatrates für das Telefonieren und Surfen über das deutsche Vodafone-Netz inbegriffen sind. Der Einsteigertarif ab 39,95 Euro pro Monat umfasst unbegrenzte Telefonate ins deutsche Festnetz und ins deutsche Vodafone-Netz. Standard-Inlandsgespräche in andere deutsche Netze kosten happige 0,29 Euro pro Minute.

Das zweite Tarifpaket für 99,95 Euro pro Monat bietet unbegrenztes Telefonieren und unbegrenzten SMS-Versand in alle deutschen Netze sowie mobiles Surfen. Egal ob der Kunde eine der beiden oben genannten Flatrate-Verträge abschließt oder einfach nur das Handy kaufen möchte – er zahlt in jedem Fall 399,- Euro.


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