Fedora 8 alias Werewolf im Test

Firewall-Konfiguration
Die Unterstützung für drahtlose Netzwerke verbessert Fedora 8 gleich auf zwei Feldern. Zum einen sind neue Treiber für WLAN-Karten enthalten, die auf dem noch recht frischen Wireless-Stack Mac80211 aufsetzen. Zum anderen wurde die Bluetooth-Integration verbessert. Die BlueZ-Funktionen wurden in den Gnome-Phone-Manager und Gnokii integriert, mit denen sich unter anderem Kurznachrichten über ein Mobiltelefon versenden lassen.
Die Fedora-Entwickler versprechen zusätzlich eine bessere Notebook-Unterstützung. Den Tickless-Kernel, der häufiger in den Ruhezustand verfallen kann, brachte Fedora 7 schon für x86-Systeme mit, nun gibt es ihn auch für x86-64-Computer. Für eine bessere Energieverwaltung und eine bessere Unterstützung von Sondertasten auf Notebooks wurden weitere Quirks eingebaut. Sehr begrüßenswert ist im Zusammenhang mit der Energieverwaltung auch, dass sich die Fedora-Entwickler nicht auf ihren Tickless-Kernel verlassen, sondern versuchen, Programme zu identifizieren, die die CPU unnötig aus dem Schlaf reißen, um diese Probleme zu beheben. Läuft ein Notebook im Akkubetrieb, deaktiviert Fedora 8 auch alle Cronjobs.
Die Druckerkonfiguration erleichtert die neue Fedora-Ausgabe ebenso. Wird ein Gerät angeschlossen, richtet die Distribution es automatisch ein - vorausgesetzt, ein passender Treiber ist vorhanden. Das System soll aber so intelligent sein, im Notfall den Treiber für ein verwandtes Gerät zu nutzen. Ist gar nichts zu finden, wird ein einfacher Texttreiber eingebunden. Kleine Hinweise unterhalb des oberen Panels informieren den Anwender darüber. Wer die aktuelle Ubuntu-Version 7.10 ausprobiert hat, kennt das System schon - die Ubuntu-Entwickler hatten das von Fedora entwickelte System übernommen.

CodecBuddy
Administratoren können in Fedora 8 ein neues grafisches Werkzeug benutzen, um eine einfache Firewall einzurichten. Zumindest die grundlegenden Funktionen wie ein Paketfilter und Masquerading lassen sich hierüber einstellen.
Mit PolicyKit liefert die Distribution des Weiteren ein neues Werkzeug, um Nutzern die notwendigen Rechte für einzelne Aktionen zuzuweisen. Normale Nutzer können also auf Geräte zugreifen oder Funktionen aufrufen, für die an sich Root-Rechte erforderlich sind. Bei den Sicherheitsfunktionen gibt es zudem Zuwachs in Form eines Kiosk-Modus via SELinux und die enthaltene Glibc 2.7 unterstützt SHA256 sowie SHA512 für Passwörter. Mit den in Fedora enthaltenen Werkzeugen lassen sich die Hashs allerdings noch nicht für neue Passwörter verwenden.
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Danke grüntee und hugo987. Ich muss gestehen, Fedora als Arbeitsplatz-Betriebssystem...
EMO
Wieso soll die DVD ein reines Installationsmedium sein. Man könnte eine viel bessere...
danke :)