Fedora 8 alias Werewolf im Test

Pulse Audio
Passend zum neuen Soundserver ist mit CodecBuddy ein Assistent enthalten, der es schon in Fedora 7 hätte schaffen sollen. Da das Fedora-Projekt aufgrund rechtlicher Bedenken unter anderem keine mit Patenten belasteten Multimedia-Codecs ausliefert, können mit einer neuen Fedora-Installation beispielsweise keine MP3-Dateien abgespielt werden. CodecBuddy soll helfen, indem beim Öffnen einer solchen Datei der Codec-Download angeboten wird. Fedora arbeitet dabei allerdings mit Fluendo zusammen. Die Codecs der spanischen Firma sind lizenzrechtlich unbedenklich, aber bis auf den MP3-Codec nicht kostenlos. Viele Nutzer dürften daher auch weiter die Pakete aus dem Livna-Repository bevorzugen - die müssen aber weiterhin manuell über den Paketmanager installiert werden.
Immerhin gab es bei der Paketverwaltung Änderungen. Die Yum-Oberfläche Pirut enthält nämlich einen Repository-Editor, mit dem sich Softwarequellen hinzufügen, ändern und löschen sowie aktivieren und deaktivieren lassen. Die wichtigsten externen Repositorys bieten freilich RPM-Dateien an, die den nötigen Eintrag automatisch vornehmen. Darüber hinaus soll die Paketverwaltung abermals schneller arbeiten.

Compiz
Fedora 8 bringt auch einen Vorgeschmack auf den vom Gnome-Projekt geplanten Online-Desktop mit. Wer sehen will, was sich dahinter verbirgt, muss allerdings selbst Hand anlegen und die "online-desktop"-Pakete installieren. Anschließend finden sich verteilt durch die Menüs einige Verknüpfungen mit Online-Diensten wie Google Mail und Flickr, aber auch zu Red Hats eigenem sozialen Netzwerk Mugshot. Darüber hinaus kann über den Anmeldemanager die "Online-Desktop-Demo" gestartet werden.
Theoretisch sollte hier die Seitenleiste Big Board angezeigt werden, um lokale Programme und Online-Dienste zu präsentieren, und es sollte nur ein Panel am unteren Bildschirmrand geben. Ferner sollte ein Firefox starten, über den man sich auch bei online.gnome.org anmelden kann - bei unserem Test erschien allerdings nur das Panel, Seitenleiste und Firefox blieben verborgen und damit auch die Möglichkeit, sich anzumelden. Gedacht ist der Online-Desktop aber ohnehin nur als Vorschau.
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Danke grüntee und hugo987. Ich muss gestehen, Fedora als Arbeitsplatz-Betriebssystem...
EMO
Wieso soll die DVD ein reines Installationsmedium sein. Man könnte eine viel bessere...
danke :)