Fedora 8 alias Werewolf im Test

Pulse Audio
Pulse Audio verfügt über eine Plug-In-Architektur, um Erweiterungen auch dynamisch und automatisch laden zu können. Das funktioniert auch mit Modulen, so dass Plug-and-Play für USB-Audiogeräte wie Headsets möglich wird und der Soundserver einen Audio-Stream sofort darauf umleitet. Die Lautstärke lässt sich unabhängig für einzelne Anwendungen regeln. Auch dies ist automatisch möglich, um beispielsweise während eines VoIP-Telefonates die Musikwiedergabe leiser werden zu lassen.
Audiostreams können während der Wiedergabe auf ein anderes Gerät verschoben werden. Zeroconfig unterstützt Pulse Audio ebenfalls. So lassen sich Soundserver im Netzwerk aufspüren und ein laufender Audiostream auf einen anderen Rechner umlenken. Übrigens kein Zufall, denn der Pulse-Audio-Entwickler Lennart Poettering arbeitet auch am Zeroconf-System Avahi.
In erster Linie soll Pulse Audio die heute oft auftretenden Probleme bei simultaner Ein- und Ausgabe beseitigen. Der Soundserver bietet aber noch mehr - die Tatsache, dass er von Poettering auf der diesjährigen Gnome-Entwicklerkonferenz Guadec als "Compiz for Sound" bezeichnet wird, gibt eine Idee, in welche Richtung diese Funktionen gehen.

Konfigurationsprogramme
Pulse Audio funktioniert gut; in den Genuss kommt aber leider nur, wer Fedora 8 frisch installiert. Wer hingegen ein Update vornimmt, muss Pulse Audio selbst einrichten. Und auch wenn die meisten Programme sofort mit Pulse Audio funktionieren sollten, kann es durchaus zu Problemen kommen - etliche Tipps dazu gibt es im Wiki des Projektes. Normale Gnome-Anwendungen sind in der Regel unkritisch, da Soundserver und GStreamer zum Umgang mit Codecs voneinander getrennt sind, Pulse Audio kann also ESD transparent ersetzen. Problematisch wird es unter Umständen bei Programmen, die ein anderes System nutzen.
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Danke grüntee und hugo987. Ich muss gestehen, Fedora als Arbeitsplatz-Betriebssystem...
EMO
Wieso soll die DVD ein reines Installationsmedium sein. Man könnte eine viel bessere...
danke :)