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US-Drehbuchschreiber streiken: Mehr Geld aus DVD-Verkäufen

Hollywood-Produzenten gegen höhere Beteiligung an DVD-Umsätzen

Rund 12.000 in der Gewerkschaft "Writers Guild of America" organisierte US-Drehbuchschreiber sind seit Montag im unbefristeten Streik. Sie wollen erreichen, dass ihre Beteiligung an den Umsätzen im DVD-Geschäft verdoppelt wird. Die Hollywood-Produzenten lehnen das ab.

Artikel veröffentlicht am ,

Die ersten Fernsehshows mussten bereits eingestellt werden, nachdem die Drehbuchschreiber am Montag in den Streik getreten sind. Sollte der Ausstand allerdings wieder so lange dauern wie der letzte große Streik von 1988, dürfte selbst den bekannten Serien das Sendematerial ausgehen. Die Sender haben bereits angekündigt, notfalls Wiederholungen, Reality-Shows und Filme senden zu wollen. Zu den prominentesten Shows, die unmittelbar nach Streikbeginn auf Wiederholungen zurückgreifen mussten, gehören "The Tonight Show With Jay Leno" und "The Daily Show With Jon Stewart". Der jetzt beschäftigungslose Jay Leno verteilte stattdessen Donuts an die Streikenden.

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Im Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen Drehbuchautoren und Produzenten steht die Forderung von Seiten der Autoren nach einer höheren Beteiligung an Umsätzen, die durch den DVD-Vertrieb und die Nutzung anderer neuer Medien erzielt werden. Derzeit erhalten die Drehbuchschreiber eine Beteiligung von 4 Cent pro verkaufte DVD. Sie fordern eine Verdoppelung ihres Anteils auf 8 Cent. Die Produzenten wollen hingegen an den vor rund 20 Jahren festgelegten Vergütungssätzen festhalten. Bei ihren Berechnungen kommen sie im Übrigen auf 6 Cent, die den Autoren pro verkaufte DVD schon heute gezahlt werden.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat seine Unterstützung für die Autoren bekundet: "Ich stehe auf der Seite der Schreiber. Die Gewerkschaftsforderung ist ein Test dafür, ob die Medienunternehmen bereit sind, die Schreiber angemessen zu beteiligen." Auch einzelne Produzenten und Schauspieler, die zum Teil selbst als Schreiber aktiv sind, haben Partei für die Drehbuchschreiber ergriffen.

Die Studios und Produzenten sind bisher keineswegs übereifrig bei der Bezahlung der Drehbuchautoren. So berichtet der Christian Science Monitor über den Fall von Doug Schwartz, Autor der immens erfolgreichen Serie Baywatch. Schwartz musste zwei Jahre lang vor Gericht kämpfen, um für seine Arbeit entlohnt zu werden. Dabei haben sie es weiterhin vermieden, Schwartz die mit der von ihm erschaffenen Serie erzielten Umsätze offen zu legen. Dazu Schwartz: "Die Hollywood-Studios verstecken ihre Profite hinter einer Mauer aus falschen Gebühren und anderen Kosten und behaupten selbst bei einer der erfolgreichsten Serien der Geschichte, sie hätten keine Gewinne erwirtschaftet, so dass sie auch kein Honorar zahlen könnten."

Unterm Strich geht es bei dem Streik um weit mehr als nur die Beteiligung an DVD-Umsätzen. In einer Zeit des technologischen und medialen Wandels geht es um die grundsätzliche Neuaufteilung des Einnahmekuchens. Die Drehbuchschreiber wollen dabei nicht auf der Verliererseite stehen. [von Robert A. Gehring]



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Ich glotz TV ... 07. Nov 2007

beeindruckend, bei so nem Aufwand kann ich nur nicht verstehen, sich den schund (lost...

drmaniac 07. Nov 2007

heisst der Typ ja auch SUPERMAN ;)

Wie war das... 07. Nov 2007

Irgendein StarTrek Film wollte wegen solchen eines Autorstreiks auch nicht voran gehen...

MarkUKI 07. Nov 2007

<< ... und das ist der Grund das am liebsten jedes label sein eigenen Download Service...

hzurhzhjzunhjzu 07. Nov 2007

muss ich unweigerlich an "Barton Fink" denken.


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