Auslieferung beginnt im Dezember 2007. Asus hat nun sein "Eee PC" getauftes kleines Billig-Notebook auch in Deutschland vorgestellt. Bestückt ist es mit 7-Zoll-LCD, Celeron-Prozessor, 4-GByte-Flash-Speicher und Linux-Betriebssystem.
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"Der Eee-PC ist kein Notebook!", so Oliver Barz, der Vertriebschef von Asus Deutschland. Dennoch steckt im Gerät Notebook-Technik – und es laufen Linux oder Windows darauf. Entwickelt wurde der Eee-PC zusammen mit Intel, die mit ihrem Classmate-PC bereits ein Bildungs-Notebook entwickelt hatten. Daher hat Asus nun auch verstärkt Kinder als Zielgruppe im Visier.
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Der Eee-PC soll als günstiges Familiengerät dienen, das überallhin mitgenommen werden kann. Es ist zwar nicht besonders leistungsfähig, aber dafür recht leicht und erlaubt u.a. die Internetnutzung und das Schreiben von E-Mails.
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Im Eee-PC stecken ein 7-Zoll-LCD mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln und ein Intel-Prozessor vom Typ Celeron M LV mit 900 MHz Takt. Letzterer kann auf 512 MByte RAM zugreifen, das Linux-Betriebssystem und die Anwendungen finden auf einer Flash-basierten 4-GByte-SSD Platz.
Im Display-Rahmen befindet sich eine 0,3-Megapixel-Webcam (480 x 320 Pixel), dazu gibt es noch ein integriertes Mikrofon. Zu den Schnittstellen zählen Fast-Ethernet, WLAN 802.11b/g, 3x USB 2.0, VGA, SD/MMC-Steckplatz und ein analoger Tonausgang.
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Das Gerät ist 22,5 x 16,5 x 3,5 cm kompakt und wiegt 920 Gramm. Ein 5200-mAh-Akku sorgt für die Stromversorgung unterwegs – er soll 3 bis 3,5 Stunden durchhalten, bei voller Last allerdings nur noch 2 Stunden.
Bei den Vorführungen auf der Eee-PC-Vorstellung in Hamburg startete der Rechner von der Flash-Festplatte in 15 Sekunden aus dem ausgeschalteten Zustand bis zum Erscheinen des Desktops. Zwar ist ein Xandros-Linux mit IceWM-Oberfläche und KDE-Anwendungen vorinstalliert, es liegt jedoch auch eine Treiber-CD für Windows XP bei.
Ab Dezember 2007 soll der Eee PC in Deutschland für 299,- Euro erhältlich sein. Anfangs gibt es das kleine Notebook in zwei Farben: Perlmutt-Weiß und Schwarz. Andere Gehäusefarben wie Blau, Grün und Rosa sind geplant, wurden aber noch nicht für Deutschland angekündigt.
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In der gegenwärtigen Ausstattung entspricht der deutsche Eee-PC dem Modell "4G", in Taiwan verkauft Asus aber auch andere Konfigurationen, darunter das Modell "8G" mit 8-GByte-SSD. Das BIOS eines Präsentationsgeräts von der von Golem.de besuchten Einführungsveranstaltung zeigt als Modellnummer jedoch statt "4G" die Typenbezeichnung "701".
Rund um die Marke "Eee" wurden drei Zubehörprodukte angekündigt – eins davon ist ein Skype-Telefon von Asus. [von Nico Ernst und Christian Klaß]