Interview: Keita Takahashi - von Katamari zu Noby Noby Boy

Designer statt Informatiker: Keita Takahashi
Designer statt Informatiker: Keita Takahashi
Das Geheimnis liegt wahrscheinlich in der Person Keita Takahashi. Einem der wenigen Game-Designer, die nicht aus der Informatik, sondern einer Kunsthochschule kommen. Golem.de hatte auf dem Festival die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen:

Stellenmarkt
  1. Teamleiter Webshop Backend (gn)
    HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
  2. Software - Projektingenieur (m/w/d)
    Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG, Siegsdorf
Detailsuche

Golem.de: Takahashi-san, Katamari Damacy heißt ja wortwörtlich übersetzt "Objekt Seele". Was bedeutet denn Noby?

Keita Takahashi: Sie haben Recht, Katamari Damacy bedeutet genau das. Allerdings habe ich den Namen gewählt, weil die Schriftzeichen im Kanji so ähnlich sind… Noby hat eigentlich mehrere Bedeutungen. Zunächst bedeutet es "dehnen", kann aber auch so etwas wie "entspannt", "locker" und "wohlfühlen" bedeuten. Und das ist auch das wesentliche Spielprinzip: lockerer Spielspaß!

Golem.de: Und Ihr Name? Hat der auch eine Bedeutung?

Keita Takahashi: Mit Takahashi bin ich mir nicht ganz sicher, aber Keita wird in der chinesischen Symbolschrift in "Kei" und "Ta" getrennt. "Kei" bedeutet dabei Freude und Ta so etwas wie "groß". Große Freude also! (lacht)

Golem.de: Ist das auch Ihre Lebensphilosophie? Wie leben Sie denn Ihr Leben? Was tun Sie in Ihrer Freizeit?

Keita Takahashi: In meiner Freizeit mache ich eigentlich nichts Besonderes. Ich wache auf, gehe spazieren, gieße die Pflanzen auf meinem Balkon… Manchmal wasche ich auch ab. Ganz normale Dinge. Alltag. Für mich ist das Leben selbst schon die größte Freude.

Golem.de: Und woher beziehen Sie ihre Kreativität?

Keita Takahashi: Genau daher: aus dem Alltag. Ich versuche insbesondere die Dinge zu hinterfragen, die uns als gegeben erscheinen. Warum müssen beispielsweise Lastwagen alle grau und hässlich sein? Nur weil alle anderen so sind? Nein! Ich denke, unsere Welt könnte viel freundlicher sein, wenn sie abwechslungsreicher wäre, wenn wir Dinge nicht deswegen so gestalten, weil es einfach schon immer so gemacht wurde, sondern weil wir unsere Phantasie und Vorstellungskraft genutzt haben. Den Alltag zu beobachten und zu hinterfragen, das ist meine Inspirationsquelle!

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Interview: Keita Takahashi - von Katamari zu Noby Noby BoyInterview: Keita Takahashi - von Katamari zu Noby Noby Boy 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Silas 13. Nov 2007

hast du es denn schon mal gesteuert? ô.o

Gargamel 08. Nov 2007

Hehe und das sind die Gamer die früher gern Nintendo gespielt haben und heute auf ihrer...

Gargamel 08. Nov 2007

Klar hab ich das gelesen. Hast du es nur überflogen? "Triviale Informationen sind gut...

qp 07. Nov 2007

Black and White war vom Gameplay einfach was ganz neues und alles andere als langweilig! ;)

jimmy123 07. Nov 2007

Rechenschieber, ick hör dir klappern..



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
M1 Pro/Max
Dieses Apple Silicon ist gigantisch

Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
Eine Analyse von Marc Sauter

M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
Artikel
  1. Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
    Google
    Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

    Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

  2. Etisalat UAE: Wir haben das beste Netzwerk der Welt
    Etisalat UAE
    "Wir haben das beste Netzwerk der Welt"

    Das Land, wo 98 Prozent der Haushalte FTTH haben, hat ein Programm für die verbliebenen 2 Prozent gestartet. Kunden wollen 1 GBit/s in jedem Raum.

  3. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /