Nvidias ESA: USB-Steuerung auch für Netzteile und Kühlung

3D-Anwendung für ESA
Bereits bevor Nvidia mit dem Konzept an die Öffentlichkeit trat, konnte man mit HP und Dell die beiden international größten PC-Hersteller für ESA gewinnen, aber auch reine High-End-Anbieter wie Falcon Northwest aus den USA. Dell will über ESA unter anderem die Beleuchtung seiner XPS-Rechner regeln, deutete Nvidia an. Mit Asus, Gigabyte und MSI sind auch drei Mainboard-Schwergewichte an Bord, Tagan und Thermaltake wollen vor allem Netzteile für ESA entwickeln, und unter den Grafikkarten-Herstellern sind neben den drei genannten Mainboard-Machern auch EVGA und XFX bereits auf den ESA-Zug aufgesprungen. Dazu kommt noch - neben Thermaltake - Coolermaster als Gehäuse-Anbieter.

Roadmap der ESA-Entwicklung
Bei so viel Hardware-Prominenz fehlen natürlich die CPU-Hersteller AMD und Intel. Diese bieten schon längst gut dokumentierte Verfahren an, um die Temperatur des Prozessors über eingebaute thermische Dioden direkt auszulesen. Wie Nvidia erklärte, soll ESA aber als "offener und kostenloser Standard" geführt werden, ein Beitritt der CPU-Macher ist somit jederzeit möglich. Vor allem Intel dürfte damit aber ein Problem haben, ist doch in einem weiteren Schritt spätestens 2009 auch die Überwachung per Netzwerk geplant - und das bietet Intel für Business-PCs mit vPro bereits an. Hier konkurriert Nvidia also bereits mit Intel.
Zunächst sind aber reine Überwachungsfunktionen, nicht einmal Regelungen der Parameter vorgesehen. Das soll erst 2008 erfolgen, zusammen mit einer Skriptsprache, so dass das System auf bestimmte ESA-Meldungen direkt reagieren kann. 2009 will Nvidia das System dann so weit entwickelt haben, dass mit einem fest auf Mainboards eingebauten Betriebssystem - man sprach hier natürlich von Linux - noch vor dem Booten die ESA-Werte ausgelesen können. Um ESA recht unabhängig erscheinen zu lassen, hat Nvidia auch das Testen auf ESA-Kompatibilität außer Haus gegeben. Das taiwanische Unternehmen Allion soll diese Arbeit übernehmen. Um ESA weiter als Industrie-Standard zu etablieren, finden derzeit auch Gespräche mit dem USB-Implementors-Forum (USB-IF) statt, das über USB-Anwendungen wie jüngst Wireless USB wacht.

ESA-PC mit Triple-SLI
Im Rahmen der ESA-Vorstellung zeigte Nvidia bereits lauffähige Systeme mit der neuen Technik, über die aber gleich wieder eine Nachrichtensperre verhängt wurde - weil darin neue Nvidia-Komponenten stecken, die der Hersteller noch nicht angekündigt hat. Das nebenstehende Bild aus einer bereits freigegebenen Präsentation zeigt jedoch ein solches System, bei dem unter anderem Netzteil, Wasserkühlung und Gehäuse per ESA überwacht werden. Unschwer zu erkennen sind darauf aber auch drei Grafikkarten vom Type GeForce 8800 Ultra, die per SLI miteinander verbunden sind.
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Besonders ist, dass es sich um einen offenen Standard handelt, der nicht nur das...
lol
Die brauchen dazu nix sagen. Ist ein anderer Bereich, da dürfen die namen eigentlich...
ich dachte der wäre für sowas gedacht. Schließlich lese ich meine Lüftergeschwindigkeiten...