Spieletest: My Sims - Bauklötze im Dorf
Die erste Aufgabe besteht darin, sich selbst eine ansehnliche Behausung zu schaffen, danach geht es aber mit dem beständigen Gebäude-Bau weiter – schließlich soll das eigene Dorf den vorbeikommenden Hotelgästen so gut gefallen, dass sie sich gleich entscheiden, sich dort niederzulassen. So werden nach und nach eine Werkstatt, ein Blumenladen oder auch eine Pizza-Bäckerei errichtet, wobei das Aufbauen der diversen Gebäude zunächst wirklich Spaß macht. Anstelle fertiger Häuser werden hier nämlich diverse Bauklötze genutzt, mit denen sich dann diverse unterschiedliche Bauten hochziehen lassen. Die dürfen dann mit zahlreichen Möbeln gefüllt werden – auch hier herrscht prinzipiell viel gestalterische Freiheit.
Überhaupt krankt My Sims stark an den wenig abwechslungsreichen Aufgaben: Immer neue Hauswünsche erfüllen, Möbel gestalten und Essenzen sammeln – mehr ist im Grunde nicht zu tun. Einen Online-Modus vermisst man schmerzlich, und auch technisch ist der Titel alles andere als perfekt: Gelegentliche Ruckler und eine recht detailarme Grafik trüben die im Grunde ansonsten recht ansehnliche Knuddel-Grafik.
My Sims ist neben der hier getesteten Wii-Version auch für das Nintendo DS verfügbar.
Fazit:
Die Grundidee von My Sims ist prinzipiell nicht schlecht – gerade in der Anfangszeit macht es durchaus Spaß, aus Klötzchen Gebäude zu errichten oder beim Gestalten von Möbeln der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Schnell aber drücken mangelnde spielerische Abwechslung und die stark eingeschränkten Möglichkeiten auf die Motivation: Animal Crossing etwa hat da deutlich besser vorgemacht, wie sich Leben in einem Fantasy-Dorf auch nach Wochen noch unterhaltsam gestalten lässt.
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