Microsoft bestreitet Mandrivas Vorwürfe

Keine Bestechung der nigerianischen Regierung

Microsoft hat die Vorwürfe des Linux-Distributors Mandriva, das Unternehmen habe die Regierung in Nigeria bestochen, zurückgewiesen. Mandriva hatte einen Vertrag über 17.000 mit Linux ausgestattete Classmate PCs geschlossen, doch dann gab Nigeria bekannt, das Betriebssystem durch Windows ersetzen zu wollen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Nigeria will zwar wie vertraglich vereinbart für die Bildungs-Notebooks mit dem angepassten Mandriva Linux bezahlen, anschließend aber Windows auf den Intel-Geräten installieren. Mandriva-Chef Francois Bancilhon reagierte darauf mit einem offenen Brief an Microsofts Geschäftsführer Steve Ballmer und warf diesem Bestechung vor.

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In einer Stellungnahme gegenüber Internetnews.com widersprach ein Microsoft-Sprecher nun diesen Vorwürfen. Microsoft habe eine enge Partnerschaft mit der Regierung in Nigera und wolle die Zusammenarbeit fortsetzen. Man halte sich bei seinen Geschäften an regionale und internationale Gesetze, so der Kommentar von Microsoft. Zudem solle jeder selbst entscheiden können, welche Software er verwenden wolle - gerade bei günstigen Computern sehe man derzeit eine große Nachfrage für Windows.

Dieselbe Stellungnahme ging offensichtlich auch an andere Magazine. Das Business-Blatt Portfolio veröffentlichte den Text in seinem Blog. Microsoft geht darin zwar kurz auf Nigeria ein, Mandriva und Francois Bancilhon werden jedoch nicht namentlich erwähnt.

Die Idee, günstige Notebooks für Bildungszwecke an Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verteilen, entstammt dem "One Laptop Per Child"-Projekt. Dieses setzt bisher ausschließlich auf Linux, der von Intel entwickelte Classmate PC hingegen unterstützt neben Linux auch Windows XP.

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pops 09. Nov 2007

Wenn der Herr Microsoft-Sprecher schon sagt "...solle jeder selbst entscheiden können...

max17 07. Nov 2007

die leute dort werden auch an linux nichts anpassen für die doch egal wohin das Geld...

gh 05. Nov 2007

Sohn des Präsidenten ist M§ Funktionär: http://news.softpedia.com/news/President-Son-and...

laszlo Lebrun 05. Nov 2007

Ja und? Gerhard Schröder ist auch ..."former". Die Russen bezahlen den nur, weil er so...

sleipnir 05. Nov 2007

http://www.cologneweb.com/StarTrek/ferengi.htm



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