Klagen wegen WLAN-Technik gegen Who is Who der IT-Branche

Wi-LAN verteidigt sein Patentportfolio

Das Unternehmen Wi-LAN hat Medienberichten zufolge einen Rechtsstreit mit 22 Unternehmen angefangen. Die betroffenen Unternehmen - allesamt Hightech-Unternehmen der Computerbranche - sollen Patente von Wi-LAN verletzt haben, bei denen es um WLAN-Technik in Rechnern, Stromspartechniken bei DSL-Routern und die Vermarktung dieser Produkte geht.

Artikel veröffentlicht am ,

Dem Reuters-Bericht zufolge lizenziert Wi-LAN Patente im Telekom-Bereich. Die Klagen gegen die Chiphersteller, Computerhersteller und Elektronikhändler wurden im Eastern District of Texas eingereicht.

Die Klagen werden gegen Acer, Apple, Atheros, Belkin, Best Buy, Broadcom, Buffalo Technology, Circuit City, Dell, D-Link, Gateway, HP, Infineon, Intel, Lenovo, Marvell Semiconductor, NetGear, Sony, Texas Instruments, Toshiba, Westell und 2Wire eingereicht. Mit Fujitsu hat Wi-LAN nach eigenen Angaben im Juli 2007 ein Abkommen zur Nutzung seines gesamten Portfolios geschlossen. Ende 2006 hat Nokia gegen eine Einmalzahlung eine Lizenz für das Patent-Portfolio von Wi-LAN erhalten. Dafür bezahlte Nokia zum einen 10 Millionen Euro an WI-LAN und übertrug dem Unternehmen zudem seine ADSL-Patente, die einen Wert von rund 34 Millionen US-Dollar haben sollen.

Nach Angaben des Chefs von Wi-LAN sei man zwar bestrebt, seine Interessen auf Gesprächsebene durchzusetzen, scheue sich aber auch nicht vor gerichtlichen Auseinandersetzungen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mehr als 280 Patente im Portfolio.

In einer Reaktion auf einen Rechtsstreit mit Australiens "Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation" (CSIRO) hat Buffalo mitgeteilt, dass man seine Router, die nach IEEE 802.11g und IEEE 802.11a arbeiten, in die USA künftig weder importieren noch dort verkaufen bzw. nutzen könne. Lagerbestände werden aber weiter verkauft und Reparaturaufträge angenommen.

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