Abo
  • IT-Karriere:

Streit um die Zukunft von JavaScript

ECMAScript 4 soll "Programming in the large" unterstützen

Vertreter von Mozilla und Microsoft streiten derzeit öffentlich über die künftige Entwicklung von JavaScript bzw. korrekter "ECMAScript 4th Edition". Während Microsoft-Entwickler Chris Wilson den aktuellen Vorschlag mit Verweis auf Interoperabilitätsprobleme ablehnt, weist Mozilla-Entwickler Brendan Eich die Befürchtungen zurück.

Artikel veröffentlicht am ,

In einem Beitrag im IE Blog macht sich Microsofts "IE Platform Architect" Chris Wilson für eine evolutionäre Weiterentwicklung von ECMAScript stark. Revolutionäre Änderungen sollten mit einer neuen Sprache adressiert werden. Andernfalls sei die Gefahr zu groß, dass es zu Kompatibilitätsproblemen mit dem bestehenden Ökosystem des Web komme. Konkreter wird Wilson in einem Beitrag in seinem eigenen Blog Albatross. Die mit ECMAScript 4 (ES4) geplanten Änderungen hält er für zu groß, diese würden den Charakter der Sprache verändern. ES4 sei eine neue Sprache, die von neuen "Runtimes" ausgeführt werden müsse, was zu Problemen mit bestehenden Webseiten führen könne.

Stellenmarkt
  1. WERTGARANTIE Group, Hannover
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Diese Argumentation weist Mozillas Cheftechniker Brendan Eich seinerseits in einem Blog-Eintrag entschieden zurück. Er hat JavaScript bzw. ECMAScript von Grund auf mitentwickelt. Er wirft Microsoft taktische Spielereien vor und betont, dass ES4 entsprechend dem aktuellen Vorschlag zwar viele neue Funktionen mitbringen würde, letztendlich aber ein Superset, also eine Obermenge, von ECMAScript 3 und damit eine Weiterentwicklung des bestehenden Standards sei.

Einige der Funktionen würden die Sicherheit von ES3-Applikationen erhöhen. Zudem widerspricht Eich dem Argument, es bedürfe einer zusätzlichen Runtime, um ES4 auszuführen. Denn, so Eich, Browser, die nicht mit einem Betriebssystem verteilt, sondern von Nutzern freiwillig heruntergeladen würden, könnten sich dies gar nicht leisten. Dies gelte insbesondere für Handy-Browser und, was Mozilla und Opera anbetreffe, auch für den Desktop. Gerade Operas ES3-Implementierung sei ein Beleg dafür, dass sich eine ES3-Implementierung hin zu ES4 erweitern lasse.

Die für ES4 geplanten Änderungen seien kein Problem in Sachen Kompatibilität, sondern vielmehr eine Gefahr für proprietäre Ansätze wie C# in Silverlight und ActionScript 3 in Flash. Denn ES4 soll zu einer ernsthaften Programmiersprache werden, mit der sich Entwicklungen besser auf mehrere Personen verteilen ("Programming in the large") lassen als dies bei ES3 der Fall ist.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 98,99€ (Bestpreis!)
  2. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)
  3. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)
  4. 334,00€

Abou 10. Mai 2010

deine Millionen IE Anwender sind einfach Idioten oder Leute die keine Ahnung haben wie...

Erna Lottemann 06. Nov 2007

Was soll denn diese Aussage? Das hat doch nichts mit einer Programmiersprache zu tun...

Webfuzzi 06. Nov 2007

Junge, Du hast die letzten 5 Jahre anscheinend verschlafen. Bring Dein Wissen mal wieder...

Mr. Gugel 03. Nov 2007

Ich kann da nur auf Google's Lobbyisten hoffen, die wohl Mozilla's Meinung durchzusetzen...

TOONTOWN 03. Nov 2007

fänd ich viel geiler als name ;)


Folgen Sie uns
       


The Division 2 - Test

The Division 2 ist ein spektakuläres Spiel - und um einiges besser als der Vorgänger.

The Division 2 - Test Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
    Oneplus 7 Pro im Hands on
    Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

    Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
    2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
    3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

    Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
    Sicherheitslücken
    Zombieload in Intel-Prozessoren

    Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
    Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
    2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
    3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

      •  /