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Nokias Musik-Shop ohne Titel von Warner Music

Warner Music nimmt Anstoß an Nokia-Dienst Mosh. In Großbritannien ist am gestrigen 1. November 2007 Nokias Musik-Shop online gegangen. Bis auf Warner Music sind alle großen Plattenfirmen dabei. Wie das Wall Street Journal berichtet, stört sich Warner Music daran, dass Nokia parallel zum Musikladen auch eine Webseite betreibt, auf der urheberrechtlich geschütztes Material ausgetauscht werden kann.
/ Ingo Pakalski
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Warner Music nimmt Anstoß an dem Nokia-Dienst Mosh, berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) mit Verweis auf Eingeweihte. Über die Nokia-Webseite könnten Nutzer urheberrechtlich geschützte Inhalte mit anderen austauschen. Aus diesem Grund wird sich Warner Music nicht an Nokias Music Store beteiligen. Damit kann Musik von Künstlern wie Madonna oder Neil Young nicht über den Nokia-Shop bezogen werden.

Im Music Store können Kunden Musik als Download oder Streaming für 1,- Euro pro Titel kaufen. Ganze Alben kosten 10,- Euro. Zudem gibt es ein Streaming-Abo für 10,- Euro im Monat. Technisch setzt Nokia auf Microsofts WMA-Format (Windows Media Audio) samt Microsofts DRM-System. Kodiert sind die Stücke mit 192 KBit/s.

Mit dem Music-Store tritt Nokia vor allem in Konkurrenz zu den Mobilfunknetzanbietern, die ebenfalls Musik über das Internet anbieten. Außerdem hätte Nokia das Zeug dazu, eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu Apples iTunes-Shop aufzubauen. Allerdings könnte dies schwieriger werden, wenn Warner Music als eine der drei großen Plattenfirmen nicht mit im Boot ist. Ansonsten kooperiert Nokia mit Universal Music, EMI und Sony BMG.

Im August 2007 hatte Nokia verkündet, sich stärker im Internet engagieren zu wollen.


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