Durststrecke vorbei: Kodak macht wieder Gewinn
Erstmals seit neun Quartalen wieder schwarze Zahlen
Eastman Kodak konnte den ersten Gewinn seit neun Quartalen ausweisen. Das Unternehmen erzielte im abgelaufenen Geschäftsquartal einen Nettogewinn von 37 Millionen US-Dollar bzw. 13 US-Cent pro Aktie. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres musste noch ein Nettoverlust von 37 Millionen US-Dollar bekanntgegeben werden.
Dem Paradigmenwechseln in der Fotografie von analog auf digital musste das Unternehmen durch einen schmerzhaften Restrukturierungsprozess begegnen. Der Plan wurde Ende September 2003 gegenüber Investoren erstmals angekündigt. Was Kodak als "Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung einer Wachstumsstrategie" anpries, sollte später fast einem Viertel der Beschäftigten den Job kosten und hohen Investitionen von 3,22 Milliarden US-Dollar nach sich ziehen.
Berücksichtigt man die Sonderposten in Kodaks Bilanz nicht, lag der Gewinn bei 128 Millionen US-Dollar oder 45 US-Cent pro Aktie. Der Umsatz sank leicht um 1 Prozent auf 2,58 Milliarden US-Dollar.
Im Digitalkamera-Bereich stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 1,59 Milliarden US-Dollar. Der noch übrig gebliebene Analogbereich zeichnet sich durch einen Umsatzrückgang von abermals 16 Prozent auf jetzt 986 Millionen US-Dollar aus. Für das laufende Quartal erwartet Kodak ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent.
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