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Qimonda liefert erste GDDR5-Testmuster aus

Neuer Standard für Grafikspeicher soll 20 GByte pro Sekunde erreichen

Der Speicher-Hersteller Qimonda hat nach eigenen Angaben die ersten GDDR5-Testmuster (Graphics Double Data Rate 5) mit 512 MBit an Kunden ausgeliefert. Der Speicherstandard für Grafikkarten soll Bandbreiten von bis zu 20 GByte pro Sekunde erreichen.

Mit dem DRAM-Standard für Grafikspeicher soll die Speicher-Bandbreite von Grafikanwendungen nochmals signifikant erhöht werden. Noch ist GDDR5 allerdings nicht verabschiedet, die Industrievereinigung JEDEC steht aber kurz davor, GDDR5 ihren Segen zu geben. Die zuständige Arbeitsgruppe für GDDR5 wird bei der JEDEC von Joe Macri geleitet, der früher bei ATI und jetzt AMD Speicherinterfaces für Grafikprozessoren entwickelt. AMD hatte mit der 1950 XTX bereits als erster Hersteller GDDR4 verbaut, für den Nachfolger HD 2900 XT aber wieder GDDR3 eingesetzt - zu klein waren die Vorteile. Auch andere Hersteller setzen noch vorwiegend auf GDDR3, für GDDR5 wird jedoch laut JEDEC ein Wechsel auf breiter Front erwartet.

GDDR5 soll Datenraten von bis zu 20 GByte pro Sekunde erreichen, die für jede Komponente verfügbar sind. Dies entspricht mehr als der doppelten Bandbreite der gegenwärtig schnellsten GDDR3-Speicher. Die Versorgungsspannung soll bei GDDR5 wie bei GDDR4 bei 1,5 Volt stehen bleiben, die Bandbreite pro Pin aber auf 5 Gigabit/s gesteigert werden. Dazu kommen Mechanismen für Fehlerkorrektur und die Übertragung von vier Byte pro Takt ähnlich DDR3. Die erzielbare Speicherdichte für Grafikkarten soll mit GDDR5 ohne Tricks wie "Stacked Chips" auf 2 GByte steigen.

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Erste GDDR5-Produkte erwartet Qimonda bereits für 2008, dann soll auch der Standard endgültig verabschiedet sein. Dabei werden High-End-Grafikkarten wohl den Anfang machen. Die Einführung in Spielkonsolen und andere grafikintensive Anwendungen ist für einen späteren Zeitpunkt geplant. Wie die JEDEC Ende August 2007 auf ihrer Tagung in München erklärte, ist GDDR5 als Universal-Speicher für Grafik-Anwendungen geplant, mobile Versionen der Chips sollen noch nicht näher umrissene Stromsparfunktionen enthalten.


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