OpenBSD 4.2 mit neuer Installationsmethode
Freies Unix-Derivat in neuer Version veröffentlicht
Das Unix-Derivat OpenBSD ist in der Version 4.2 erschienen, die außer erweiterter Hardware-Unterstützung auch Änderungen am Installationsprozess enthält. Wie üblich sind auch die aktuellen Versionen von Programmen wie OpenSSH enthalten, die ebenfalls vom OpenBSD-Projekt entwickelt werden.
OpenBSD 4.2 wurde erstmals mit rund 200 MByte großen ISO-Images ("install42.iso" in den jeweiligen Architektur-Unterverzeichnissen der Download-Server) veröffentlicht, die die Basispakete enthalten. Damit kann das Unix-Betriebssystem auch ohne Internetzugang eingerichtet werden, da während der Installation keine Pakete über das Netzwerk geladen werden. Zudem kann nun schon während der Installation ein NTP-Server zur Zeitsynchronisation angegeben werden.
Während es die neue OpenBSD-Version nicht für SGI gibt, unterstützen die Sparc64-, HPPA- und Alpha-Ports jeweils zusätzliche Server- und Workstations. Verbessert wurde auch die übrige Hardware-Unterstützung, so dass weitere Treiber für SATA-Controller enthalten sind und der enthaltene i810-X.org-Treiber kennt nun auch den i965GM-Chipsatz von Intel.
Anstelle von WM2 enthält OpenBSD 4.2 den ressourcensparenden Fenstermanager CWM. Die OpenBSD-Projekte OpenSSH 4.7, OpenBGPD 4.2 und OpenOSPFD 4.2 sind ebenfalls mit einigen Verbesserungen enthalten und HostStated 4.2 ermöglicht nun auch eine Layer-7-Lastverteilung. Darüber hinaus gehört Xenocara zu OpenBSD, das auf X.org 7.2 mit Patches basiert und Komponenten wie Freetype 2.2.1 und Mesa 6.5.2 verwendet.
Die neue Version steht auf diversen Servern für verschiedene Architekturen zum Download bereit - noch hält aber nicht jeder Server die neue Version vor. Das Projekt verkauft OpenBSD 4.2 auch auf CD-ROM.
Wie immer bei OpenBSD gibt es auch zu der Version 4.2 wieder ein passendes Lied. In "100001 1010101" geht es um die Motivation der Entwickler, die seit jeher freie Software fordern. In letzter Zeit kritisierten die OpenBSD-Entwickler das Linux-Treiberprojekt von Greg Kroah-Hartman, der sich bereiterklärte, Vertraulichkeitsvereinbarungen mit Firmen zu unterzeichnen, um Linux-Treiber für deren Hardware entwickeln zu können.
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OpenBSD release days sind bei mir wie Feiertage ;-) Indiesem Sinne: das ist das ENDE von...
Oder auch nicht...
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