Vorabversion von Suns Projekt Indiana
Für die Installation kommt der neue Caiman-Installer(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz, der es deutlich vereinfachen soll, Suns Unix-Betriebssystem einzurichten. ZFS wird als Standard-Dateisystem verwendet und ein neues System ermöglicht die Installation von Softwarepaketen, die in Netzwerk-Repositorys liegen.
Sun setzt auf Gnome 2.20 als Desktop-Umgebung und die Bash als Shell. Zudem sind die GNU-Werkzeuge verfügbar.
Das CD-Image mit dem OpenSolaris Developer Preview lässt sich von opensolaris.org(öffnet im neuen Fenster) herunterladen und wird unter der OpenSolaris Binary License(öffnet im neuen Fenster) angeboten.
Projekt Indiana erregte bereits einige Aufmerksamkeit, bevor bekannt war, was dahintersteckt. Klar war nur, dass der Debian-Gründer Ian Murdock daran beteiligt ist. Im Sommer 2007 lüftete Sun dann das Geheimnis: Bisher war OpenSolaris vor allem ein Open-Source-Projekt, um Solaris zu verbessern, so dass es zwar einzelne Komponenten, aber kein komplettes Betriebssystem gab. Wie bei Linux-Distributionen will Sun aber eine solche Binärvariante anbieten, die auf eine CD passt. OpenSolaris soll also nicht nur Code-Basis, sondern auch Solaris-Distribution sein.
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