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Apple erlaubt Virtualisierung von OS X "Leopard" Server

Betriebssystem darf nur auf Apple-Rechnern virtualisiert werden. Die Benutzerlizenz der Server-Version Leopard weist eine Neuerung gegenüber früheren Server-Generationen auf. Im "End User License Agreement" (EULA) steht, dass man mehrere Kopien des Betriebssystems auf dem gleichen Apple-Rechner installieren kann, wenn man dafür individuelle Lizenzen verwendet.
/ Andreas Donath
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Auf diesen bislang kaum beachteten Umstand wies die auf Virtualisierung spezialisierte Firma Parallels in ihrem Blog(öffnet im neuen Fenster) hin. Die Bestimmung in der EULA bedeutet, dass man den Leopard-Server in einer virtuellen Maschine laufen lassen darf. In den Lizenzbestimmungen der normalen Desktop-Version von Leopard findet sich diese Formulierung leider nicht, auch erwähnen die Lizenzbestimmungen(öffnet im neuen Fenster) Virtualisierung nicht explizit.

Für jede virtualisierte Leopard-Version ist eine separate Lizenz notwendig, wenn man die Rechte von Apple achten will. Außerdem ist es nur auf Apple-Rechnern erlaubt, die Virtualisierung zu nutzen – ein Leopard-Server unter anderer Intel-Hardware ist also nicht genehmigt.

Parallels teilte mit, dass man bereits plane, Virtualisierungprodukte für Leopard Server anzubieten, die diese Lizenzbestimmungen einhalten. Damit könnten beispielsweise auf einer XServe-Maschine(öffnet im neuen Fenster) mehrere Instanzen des Betriebssystems laufen, was für Entwickler, aber auch für Hosting-Unternehmen interessant werden könnte.

Außerdem könnten auf den gleichen Maschinen auch Windows- und Linux-Instanzen unter MacOS X virtualisiert werden, wenn man Parallels Server laufen lässt, stellte das Unternehmen in Aussicht. Dies könnte allerdings noch einige Zeit dauern, schränkte das Unternehmen ein.

VMware hatte ebenfalls schon Interesse bekundet, MacOS X als Gastsystem zu unterstützen, sofern Apple dies rechtlich erlauben würde.


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