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SD-Card mit WLAN und automatischer Schnittstelle zu Flickr

Upload ohne Speicherkarten-Leser. Das israelische Unternehmen Eye-Fi hat den Marktstart für seine SD-Speicherkarten mit integriertem WLAN-Chip angekündigt. Die 2 GByte Daten fassende Karte kann in den normalen SD-Slot beispielsweise einer Kamera eingesteckt werden und transportiert das Bildmaterial auf diverse Bilderdienste, darunter FlickR.
/ Andreas Donath
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Die Karte unterstützt IEEE 802.11g und die Sicherheitsstandards WEP 40/104/128, WPA-PSK und WPA2-PSK. Die SD-Karte wird im Rechner konfiguriert und hier hat der Anwender die Möglichkeit, von 17 populären Online-Bilderdiensten einen auszuwählen. Außerdem legen sie fest, in welchem Ordner ihres Windows- oder Apple-Rechners sie die Bilder für die Archivierung speichern wollen. Allerdings muss man die Karte nach Anwenderberichten einmalig über die Software an dem gewünschten WLAN anmelden, damit sie funktioniert.

Der kostenlose Upload-Dienst von Eye-Fi transferiert die JPEG-Bilder – auf Wunsch in voller Auflösung oder je nach Onlinedienst auch verkleinert. In bezahlpflichtige HotSpots kommt die Karte nicht hinein, sie funktioniert nur mit WLAN-Lösungen, bei denen kein Login über eine Website notwendig ist. Ihren Strom bezieht die Karte von der Kamera, so dass deren Laufzeit bei aktivem WLAN gemindert wird.

Einen Überstand hat die Karte nicht, so dass sie in bestehende Kameras passt. Die Karte arbeitet mit folgenden Diensten zusammen: Dotphoto, Facebook, Flickr, Fotki, Menalto-Gallery, Kodak Gallery, Phanfare, Photobucket, Picasa, Sharpcast, Shutterfly, Smugmug, Snapfish, TypePad, Vox, Walmart.com und Webshots.

Die WLAN-Karte im SD-Card-Format kostet rund 100,- US-Dollar und wird derzeit nur in den USA angeboten. Amazon.com führt das Gerät und liefert auch nach Deutschland.

Gegründet wurde Eye-Fi im August 2005 von Yuval Koren (Präsident und CEO), Ziv Gillat (Vize-Präsident für Marketing und Vertrieb), Eugene Feinberg (Hardware- Architekt) sowie Berend Ozceri (System-Architekt). Alle haben lange Jahre Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen gesammelt, darunter Apple, Atheros, Cisco und Silicon Graphics.


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