Vint Cerf warnt vor drohender IP-Adressknappheit

Schon 2010 könnten alle freien IPv4-Adressen aufgebraucht sein

Internetpionier Vint Cerf mahnt zum Umstieg auf IPv6, schon 2010 könnten andernfalls die IPv4-Adressen ausgehen. Das aktuell verbreitete Protokoll IPv4 umfasst nur rund 4,3 Milliarden IP-Adressen, die zudem alles andere als gleichmäßig verteilt wurden. Doch der Nachfolger IPv6, der rund 340 Sextillionen (3,4 x 10^38) IP-Adressen umfasst, etabliert sich nur langsam.

Artikel veröffentlicht am ,

Sollte der Wechsel auf IPv6 nicht in den nächsten Jahren deutlich vorankommen, könnte eine Situation eintreten, in der manche Geräte nicht mit dem Internet verbunden werden können, da für sie keine IPv4-Adresse zur Verfügung steht, warnt Vint Cerf im Interview mit der BBC. Halte der aktuelle Verbrauch verbleibender IPv4-Adressen an, gehen diese voraussichtlich 2010 oder 2011 aus, so Cerf, der gerade seinen Rückzug als Chairman der ICANN angekündigt hat.

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Daher mahnt Cerf zum Umstieg auf IPv6, das bereits vor rund zehn Jahren standardisiert wurde, sich aber nur langsam durchsetzt. Es sind vor allem die Provider, die mangels Nachfrage der Kunden bislang kaum IPv6-Anbindungen anbieten. Die meisten Endgeräte seien mittlerweile für IPv6 gerüstet.

Sollten die IPv4-Adressen wirklich aufgebraucht werden, so hat dies zwar keine unmittelbaren Folgen für die Funktion des Internets. Doch wer online gehen oder einen neuen Server anschließen möchte, muss dann wohl länger auf die Zuteilung einer IP-Adresse warten, und ohne IP-Adresse gibt es keinen Zugang zum Internet.

Vint Cerf erwartet für 2008 eine substanzielle Zunahme der Nutzung von IPv6, das parallel zu IPv4 genutzt werden kann.

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IPv4-Adressbohrer 07. Nov 2007

Das mit dem Erdöl liegt vielleicht einfach daran, dass sie in der Zwischenzeit noch ein...

ThadMiller 02. Nov 2007

Rechne doch mal vor.

4242432 01. Nov 2007

Zufällig auf irgendwelche Lösungen getroffen? Außer gleich Windows (wie immer...

Sicaine_t 01. Nov 2007

Immerhin kann ich so auf Port 80 nen Apache, JBoss, ssh und nen Socks5 laufen lassen...



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