GPL-Streit beigelegt

Busybox und Monsoon einigen sich

Die Klage der Busybox-Entwickler gegen das Unternehmen Monsoon wegen einer GPL-Verletzung wird zurückgezogen. Das Software Freedom Law Center (SFLC) als rechtlicher Vertreter des Busybox-Projektes erzielte eine Einigung mit dem Multimedia-Anbieter.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Busybox ist eine kompakte Sammlung von Unix-Werkzeugen, die gerne in Embedded-Geräten eingesetzt wird. Auch Monsoon verwendet die Software, wogegen an sich nichts einzuwenden ist. Allerdings wurde der für die Video-Streaming-Lösung Hava genutzte Quelltext nicht veröffentlicht - ein Verstoß gegen die GNU General Public License (GPL), unter der Busybox steht und damit, nach nicht erfolgreichen Einigungsversuchen, Grund genug für die Busybox-Entwickler, das SFLC mit einer Klage zu beauftragen.

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Monsoon erklärte zwar recht bald, man werde sich von nun an lizenzkonform verhalten, doch dem SFLC reichte dies nicht. Nun haben sich beide Parteien aber doch geeinigt, womit der Fall nicht vor Gericht kommt.

Monsoon wird im Rahmen der Vereinbarung einen "Open Source Compliance Officer" benennen, der fortan überwacht, dass die GPL eingehalten wird. Er wird auch bisherige Kunden darüber informieren, welche Rechte sie durch die verwendete GPL-Software haben. Des Weiteren zahlt Monsoon eine nicht genannte Summe an die Kläger.

Wäre es zu einem Verfahren gegen Monsoon gekommen, so wäre dies die erste GPL-Klage vor Gericht in den USA gewesen. In Deutschland hingegen bestätigten Gerichte die Gültigkeit der Lizenz schon mehrmals.

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