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OpenSocial - Google will das Social-Web öffnen

Angeblich offenes API für Social-Network-Plattformen geplant. Angeblich wird Google am morgigen Donnerstag, dem 1. November 2007, sein Projekt "OpenSocial" vorstellen, eine offene Schnittstelle für Social-Networks. Applikationen, die für OpenSocial entwickelt werden, sollen auf allen Websites laufen, die die Schnittstelle unterstützen. Vorreiter Facebook setzt auf eine proprietäre Schnittstelle.
/ Jens Ihlenfeld
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Wie US-Blogger Michael Arrington auf Techcrunch berichtet(öffnet im neuen Fenster) , geht es Google nicht darum, eine weitere proprietäre Social-Network-Plattform zu starten, sondern einen offenen Standard zu etablieren, der von unterschiedlichen Plattformen unterstützt wird. Statt die eigenen Applikationen an die unterschiedlichen proprietären Schnittstellen anpassen zu müssen, sollen Entwickler, die eine OpenSocial-Applikation bauen, diese in unterschiedliche Plattformen integrieren können, vorausgesetzt, diese unterstützen ihrerseits OpenSocial.

Bereits zum Start wird Google einige Partner präsentieren können, entsteht OpenSocial doch in Zusammenarbeit mit anderen Anbietern von Social Networks, darunter neben Googles eigenem Orkut auch Salesforce, LinkedIn, Ning, Hi5, Plaxo, Friendster, Viadeo und Oracle. Als Applikationsentwickler sollen Flixster, iLike, RockYou und Slide zum Start dabei sein, wie Netscape-Gründer Marc Andreessen bestätigt(öffnet im neuen Fenster) , der an Ning beteiligt ist.

Drei APIs sollen zunächst vorgestellt werden, die Zugriff auf Kernfunktionen und Informationen der entsprechenden Social-Network-Plattformen gewähren. Konkret geht es dabei um Profildaten, Beziehungen zu anderen Nutzern (Social Graph) und Aktivitäten der Nutzer in Form von News-Feeds.

Dabei konzentriert sich Google nur auf die Kernfunktionen von Social Networks, plattformspezifische Funktionen sollen stattdessen über die jeweiligen APIs der einzelnen Plattformen abgewickelt werden. Auch soll OpenSocial auf ein eigenes Markup verzichten, wie es z.B. Facebook nutzt. Stattdessen sollen Entwickler HTML und JavaScript nutzen.

Vor allem kleinere Plattformen dürften von Googles Ansatz profitieren, denn die wenigsten Entwickler sind bereit, ein Vielzahl an unterschiedlichen APIs zu unterstützen. Durch einen übergreifenden Standard sollten daher mehr Applikationen für jede einzelne Plattform zur Verfügung stehen.

Details sollen unter code.google.com/apis/opensocial(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht werden, noch liefert der Aufruf der URL aber nur eine Fehlermeldung.


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