QSC reduziert Prognose für 2007
Mit Großkunden erzielte QSC im dritten Quartal 2007 einen Umsatz von 18,6 Millionen Euro gegenüber 17,7 Millionen Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode; bei Geschäftskunden stieg der Umsatz auf 21,5 Millionen Euro nach 20 Millionen Euro im dritten Quartal 2006. Interne Engpässe bei der Aufschaltung neuer DSL-Kunden verlangsamten hierbei das Wachstum.
Dennoch stieg der Umsatz in den drei strategischen Segmenten insgesamt um 29 Prozent auf 72,0 Millionen Euro; ihr Umsatzanteil lag bei 87 Prozent. Im Segment Privatkunden führte der anhaltende Preisverfall dazu, dass der Umsatz noch schneller als erwartet auf 11,2 Millionen Euro gegenüber 12,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal zurückging.
Der Preisdruck im Sprachgeschäft, die Aufschaltverzögerungen neuer Kunden sowie der notwendige Netzausbau führten zu einem enttäuschend geringen EBITDA-Anstieg. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte QSC im dritten Quartal 2007 ein EBITDA-Ergebnis von 7,4 Millionen Euro nach 5,2 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Zugleich stiegen die Abschreibungen im dritten Quartal 2007 auf 12,6 Millionen Euro gegenüber 7,2 Millionen Euro in der vergleichbaren Vorjahresperiode. In der Folge fiel der Konzernverlust nach vorläufigen Berechnungen mit minus 4,4 Millionen Euro höher aus als im dritten Quartal 2006 mit minus 2 Millionen Euro.
Seit Jahresbeginn konnte QSC den monatlichen Auftragseingang um rund 60 Prozent steigern, ohne dass dies in gleichem Maß direkt zu entsprechenden Umsatzzuwächsen führte. Danach folgte eine interne Reorganisation der Arbeitsabläufe.
Angesichts des Geschäftsverlaufs reduziert QSC daher die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Das Unternehmen erwartet für 2007 jetzt einen Umsatz von rund 325 Millionen Euro anstatt bislang mehr als 350 Millionen Euro, ein EBITDA-Ergebnis von etwa 35 Millionen Euro gegenüber bislang 50 bis 60 Millionen Euro sowie ein ausgeglichenes Konzernergebnis nach Steuern gegenüber bislang 15 Millionen Euro.
Im vierten Quartal 2007 wird das Ergebnis einmalig durch Integrationskosten infolge der geplanten Verschmelzung von Broadnet mit QSC belastet, doch sollen danach durch Synergieeffekte Einsparungen im niedrigen einstelligen Millionenbereich insbesondere im Netz und in der Verwaltung erzielt werden.