Abo
  • Services:
Anzeige

Second Life: Virtualien-Händler verklagen 'Raubkopierer'

Virtuelle Haut, doch realer Schaden

Sechs Second-Life-Händler haben vor einem New Yorker Gericht Klage gegen insgesamt elf Beklagte erhoben, die viele nicht autorisierte Kopien von virtuellen Produkten der Kläger in Second Life […] verkauft haben" sollen. Den Beklagten wird außerdem Markenrechtsverletzung und Verschwörung vorgeworfen. Die Kläger fordern Schadensersatz und Unterlassung.

Die Kläger - Eros LLC, Linda Baca, Teasa Copprue, Shannon Grei, Kasi Lewis und De Designs - verdienen in Second Life mit der Herstellung und dem Verkauf von virtuellen Sexpsielzeugen, virtuellen Häuten, virtueller Kleidung und ähnlichen Dingen. Die Geschäfte laufen gut, die Unternehmen florieren. Da die virtuelle Währung Linden-Dollar in echte US-Dollar konvertierbar ist, erwirtschaften die Kläger reale Gewinne.

Anzeige

Die Beklagten sollen unerlaubt Kopien der virtuellen Produkte hergestellt und diese billiger als die kostspieligen Vorlagen verkauft haben. Das schädige die Geschäfte der Kläger, die dem Treiben Einhalt gebieten wollen und Klage eingereicht haben, berichtet die Washington Post. In ihrer Klage werfen sie dem Second-Life-Bewohner Rase Kenzo - richtiger Name Thomas Simon - sowie weiteren zehn, nicht identifizierten Second-Life-Bürgern eine Verletzung des US-amerikanischen Urheberrechts vor. Sie fordern von den Beklagten Schadensersatz. Außerdem sollen sie ihre vermeintlich illegalen Aktivitäten einstellen.

Anders als in den meisten virtuellen Welten überlassen die Betreiber Linden Labs den Nutzern ihres Angebots die Urheberrechte an den von den Nutzern geschaffenen, virtuellen Gegenständen. Der Handel mit ihnen ist nicht illegal, erzielte Gewinne lassen sich in reale US-Dollars umwandeln. Das lockt Kopierer an, die sich Sicherheitslücken in der Linden-Labs-Software zunutze machten, um unerlaubt Kopien unter anderem vom "SexGen Platinum Base Unit v4.01" und vom "SexGen Platinum+Diamond Base v5.01" anzulegen, die sie dann verkauften. Der Beklagte Thomas Simon verteidigt sich laut Washington Post unter anderem mit dem Argument, dass Second Life ja nur ein Spiel sei. Darüber hinaus wären die Kläger an die Beweisstücke gelangt, indem sie unbefugt Fotos in seinem virtuellen Haus gemacht hätten. Diese "Beweisstücke" sollten im Prozess nicht zugelassen werden.

Die Klage nahm ihren Anfang in einem Verfahren, das die auf die Herstellung virtueller Sexspielzeuge spezialisierte Firma Eros LLC Anfang Juli 2007 gegen einen Avatar namens Volkov Catteneo anstrengte. Mit der Beteiligung weiterer Second-Life-Unternehmer und Beschuldigter hat sich der Streit zu einem möglichen Präzedenzfall ausgeweitet. Sein Ausgang könnte maßgeblich für die zukünftigen Verhältnisse in virtuellen Welten sein. [von Robert A. Gehring]


eye home zur Startseite
Torrid Luna 30. Nov 2007

Support, das weiss doch jeder^^ Cheers, Torrid

ThadMiller 06. Nov 2007

Der virtuelle Besitz solcher Bilder IN SL ist eine Straftat. Wieso realer Besitz? Die...

Sektkühler 01. Nov 2007

Dann geh' rein! Meld' Dich an, tritt der Sekte bei! :-)

grüntee 31. Okt 2007

tja, das ist eine persönliche meinung - im gegensatz dazu nimmt mein text auf die...

Klaas 31. Okt 2007

Im Grunde kann man dir nur zustimmen, du vergisst allerdings eine ganz entscheidende...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Nash Technologies, Böblingen
  2. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  3. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


  1. Matebook X Pro im Hands on

    Huaweis Notebook kommt mit Nvidia-Grafikkarte

  2. Apple

    iTunes Store sperrt alte Geräte und Betriebssysteme aus

  3. Alcatel 1T

    Oreo-Tablet mit 7-Display kostet 70 Euro

  4. Notebook und Tablets

    Huawei stellt neues Matebook und Mediapads vor

  5. V30S Thinq

    LG zeigt sein erstes Thinq-Smartphone

  6. MWC

    Nokia erwartet 5G-Netze bereits in diesem Jahr

  7. Incident Response

    Social Engineering funktioniert als Angriffsvektor weiterhin

  8. Börsengang

    AWS-Verzicht spart Dropbox Millionen US-Dollar

  9. LAA

    Nokia und T-Mobile erreichen 1,3 GBit/s mit LTE

  10. Alcatel 1X

    Android-Go-Smartphone mit 2:1-Display kommt für 100 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sam's Journey im Test: Ein Kaufgrund für den C64
Sam's Journey im Test
Ein Kaufgrund für den C64
  1. THEC64 Mini C64-Emulator erscheint am 29. März in Deutschland
  2. Sam's Journey Neues Kaufspiel für C64 veröffentlicht

Age of Empires Definitive Edition Test: Trotz neuem Look zu rückständig
Age of Empires Definitive Edition Test
Trotz neuem Look zu rückständig
  1. Echtzeit-Strategie Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin
  2. Matt Booty Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft
  3. Vorschau Spielejahr 2018 Zwischen Kuhstall und knallrümpfigen Krötern

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: 11 Jahre Support ...

    Crossfire579 | 17:04

  2. Re: Das sagt eine Schlange auch

    teenriot* | 16:59

  3. Obszön

    L_Starkiller | 16:53

  4. Nur noch mieten?

    xomox | 16:36

  5. Kulturelle Unterschiede

    pica | 16:25


  1. 16:41

  2. 15:30

  3. 15:00

  4. 14:30

  5. 14:18

  6. 14:08

  7. 12:11

  8. 10:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel