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AMDs Marktanteil trotz Preiskampf stabil

IDC-Zahlen zum Prozessormarkt im dritten Quartal 2007

Die Markforscher von IDC haben ihre Studie zum weltweiten Markt für PC-Prozessoren im dritten Quartal 2007 vorgelegt. Der Erhebung zufolge konnte AMD trotz des anhaltenden Preiskampfes mit Intel seinen Marktanteil sogar leicht steigern und auch im boomenden Geschäft mit Notebooks zulegen.

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Für das abgelaufene Quartal verzeichnet IDC ein starkes Wachstum des CPU-Marktes von 14,3 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr. Der Umsatz legte dabei um 14,8 Prozent zu und stieg auf 7,95 Milliarden US-Dollar. Nach den teilweise im Monatsrhythmus erfolgten Preissenkungen bei AMD und Intel scheint sich nun also der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) für Prozessoren wieder halbwegs stabil eingependelt zu haben. In Folge seiner bisher schwersten Verluste von 600 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2007 hatte AMD beklagt, der ASP sei viel zu niedrig.

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Der Preiskampf hat laut IDC aber den PC-Markt belebt: Die Rechnerhersteller würden die Preisvorteile an ihre Kunden weitergeben, die für das gleiche Geld damit schnellere Systeme kaufen würden - und nicht immer billigere Rechner. Vor allem der Neukauf für Windows Vista spiele hier eine Rolle, im vergangenen Quartal sei zudem das "Back-to-School"-Geschäft in den USA besonders stark gewesen.

Das größte Wachstum kommt dabei immer noch von Notebooks, wie jüngst auch Gartner meldete. So seien im dritten Quartal 2007 ganze 26,6 Prozent mehr Mobil-Prozessoren verkauft worden, bei Desktop-CPUs noch 7,7 Prozent, und die Server-Prozessoren legten um 4,6 Prozent zu. In diesem starken Markt bleibt Intel unangefochten führend: Laut IDC liegt der Intel-Anteil insgesamt bei 76,3 Prozent, AMD kommt auf 23,5 Prozent Marktanteil. Damit bleiben anderen Herstellern wie VIA nur 1,2 Prozent vom Rest des Marktes.

Zwischen AMD und Intel haben sich im vergangenen Vierteljahr die Anteile nur leicht verschoben: AMD gewann 0,4 Prozent, Intel verlor 0,4 Prozent. Im Desktop-Markt blieben die Anteilswechsel laut IDC vernachlässigbar, bei den Mobil-Prozessoren konnte AMD jedoch um 1,9 Prozent auf 18,9 Prozent zulegen, bei den Server-CPUs immerhin noch um 0,7 Prozent auf 13,9 Prozent. Mit diesen Ergebnissen ist ein Ende des erbitterten Konkurrenzkampfes zwischen den beiden Prozessor-Platzhirschen nicht abzusehen.

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