QX9650: Intels 45nm-Generation startet mit Spiele-Prozessor

Daten zu erstem Prozessor mit Penryn-Architektur freigegeben

Zwei Wochen vor der Markteinführung hat Intel nun die Daten seines ersten Prozessors mit 45 Nanometern Strukturbreite veröffentlicht. Der "Core 2 Extreme QX9650" ist mit 3 GHz getaktet, kostet wie bei den Extreme-CPUs üblich so viel wie ein Komplett-PC der Mittelklasse, lässt sich dafür aber leicht übertakten.

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Erhältlich soll der QX9650 (Codename: Yorkfield) laut Intel ab dem 12. November 2007 sein, der Preis für PC-Hersteller und Wiederverkäufer (Abnahme von 1.000 Stück) liegt bei 999,- US-Dollar. Bereits jetzt hat Intel jedoch ausgewählten Medien erlaubt, Daten und Benchmarks der CPU zu veröffentlichen. Die neue Extreme-CPU ist die erste, die Intel in seinem 45-Nanometer-Prozesses fertigt. Dabei kommen "Metal Gates" sowie als Isolator am Boden der Tranistoren eine neuartige Hafnium-Verbindung zum Einsatz. Die Schaltgeschwindigkeiten der Transistoren sollen rund 20 Prozent höher als bisher liegen.

Zwar hatte Intel bereits im April 2007 Penryn-Prototypen mit 3,33 GHz vorgeführt, als Produkt erscheint der QX9650 aber zunächst mit 3 GHz. Mehr Leistung als die bisherigen Prozessoren mit Core-Architektur sollen vor allem eine neue Divisionseinheit sowie der Befehlssatz SSE4 bringen. Programme, die darauf besonders angepasst sind, können bis zur doppelten Geschwindigkeit erreichen. Als Beispiel führt Intel hier stets den Video-Codec DivX an, der SSE4 ab der Version 6.7 unterstützt.

Am FSB-Takt von effektiv 1.333 MHz hat Intel mit dem neuen Prozessor nicht gedreht, daher passt die CPU auch noch in Mainboards mit dem 975X-Chipsatz, wenn diese die geänderte Spannungsversorgung der Quad-Cores berücksichtigen. Mit Chipsätzen der 3er-Serie läuft die Penryn-Generation in jedem Fall, mechanisch ist der QX9650 für den Sockel LGA775 ausgelegt. Wie bei allen Extreme-CPUs lässt sich der interne Multiplikator frei einstellen, es ist also nicht nötig - aber dennoch möglich - den Prozessor über eine gesteigerte FSB-Frequenz zu übertakten.

Der QX9650 besteht weiterhin aus zwei Dual-Core-Dies, bringt also vier Kerne mit. Die beiden Dies kommen auf eine Fläche von 214 Quadratmillimetern und bestehen zusammen aus 820 Millionen Transistoren. Jedes der Dies besitzt 6 MByte L2-Cache, die sich je zwei der Kerne teilen, insgesamt stehen 12 MByte des Zwischenspeichers zur Verfügung.

Die neue Strukturbreite hat Intel mit dem Extreme-Prozessor nicht zum Stromsparen genutzt. Die typische Leistungsaufnahme (TDP) des QX9650 gibt der Hersteller weiterhin mit 130 Watt an, der selbe Wert, den auch schon frühere Vertreter dieser für Spieler und Technik-Fans gedachten Produktlinie erreichten.

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senfderdritte 29. Nov 2007

jup sehe ich genauso, deswegen habe ich mir den Q6600 geholt und der läuft auf 4 x 3...

Albrecht 10. Nov 2007

Doch, geht. Probiers einfach aus.

Schakomba! 29. Okt 2007

auch wenn ichs nicht glaube, aber wolln wirs hoffen :)

dabbes 29. Okt 2007

Hmmm ,die Benches geben das aber kaum wieder, wenn das wirklich alles ist was man aus...



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