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CCC hackt Hamburger Wahlstift

Gegenstand der Prüfung soll dabei die Auslesestation und der Wahlstift selbst, die Software auf dem Stift sowie die Auswertungs- und Zählsoftware auf dem Notebook sein. Die Prüfung umfasst jedoch nicht den Drucker, das Notebook, auf dem Windows XP als Betriebssystem laufen wird, und die zentrale Auswertungssoftware beim Statistikamt Nord, so der CCC. Der Hacker-Club weist zudem darauf hin, dass die PTB bereits die Wahlcomputer der Firma Nedap für Deutschland als sicher eingestuft hatte, welche in den Niederlanden gerade aufgrund von Sicherheitsbedenken komplett aus dem Verkehr gezogen wurden.

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Eine Manipulation der Wahl durch Innentäter, also etwa durch Wahlhelfer, Administratoren der Behörde für Inneres oder Mitarbeiter der Herstellerfirmen werde im Schutzprofil per Definition ausgeschlossen, was CCC-Sprecher Dirk Engling kritisiert: "Die Ignoranz gegenüber der Innentäter-Gefahr entlarvt das konzeptionell falsche Herangehen an computerisierte Wahlvorgänge. Es erinnert an einen Flugzeugbauer, der bei der Konstruktion mal eben die Erdanziehung vergisst und sich nachher wundert, dass das Flugzeug nicht abheben kann." Die von Hersteller und Hamburger Senat getroffene Annahme, dass es keine Innentäter geben wird, die eine Wahlfälschung versuchen würden, disqualifiziere die Sicherheitsannahmen für das System vollständig.

Auch sei keine Veröffentlichung der Software des "Digitalen Wahlstiftsystems" und der zu Grunde liegenden Technik vorgesehen, womit eine öffentliche Prüfung durch unabhängige Sicherheitsexperten unterbunden werde.

"Der trojanische Wahlstift ist nur einer von vielen verschiedenen Angriffen gegen das Wahlstift-System. Es geht hier nicht um das eine oder andere Sicherheitsloch, das noch irgendwie gestopft werden kann. Das prinzipielle Problem ist, dass der Wähler bewusst in die Irre geführt wird. Ihm wird eine Papierwahl vorgegaukelt, die in Wahrheit eine unsichere und intransparente Computerwahl ist", sagt CCC-Sprecher Dirk Engling.

Vor dem Hintergrund der prinzipiellen und sicherheitstechnischen Probleme des digitalen Wahlstifts, insbesondere der mangelnden Überprüfbarkeit durch den Wähler, fordert der Chaos Computer Club den Hamburger Gesetzgeber dazu auf, das Wahlstiftsystem aufzugeben. Selbst mit massiver Nacharbeit an den heute sichtbaren Sicherheitslücken sei das System prinzipbedingt nicht dazu geeignet, die Anforderungen an Wahlen in Deutschland zu erfüllen.

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neutrone 23. Nov 2007

hallo erstmal ich habe große probleme. ein menschenleben und jetzt meins unddas von...

Sheridan 02. Nov 2007

Falsch! Dann gibt es einen neuen Stift! Man sollte nicht alles glauben, was im Internet...

Sheridan 02. Nov 2007

Faire Berichterstattung Hallo, man nicht alles glauben, was im Internet etc. steht...

Sukram71 29. Okt 2007

Ich fürchte, dann würde sich viele Idioten nen Hobby draus machen diese Zettel zu...

Senfmann 28. Okt 2007

Sollte da nicht jeder Stift eine eindeutige ID haben, die das Austauschen durch ein...


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