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Eigene SSD: RAID-Adapter für 4 Compact-Flash-Karten

Neue PCI-Steckkarte für rund 50,- Euro

Addonics hat in den USA eine PCI-Karte vorgestellt, mit der man sich recht einfach und günstig eine eigene Solid-State-Disc (SSD) basteln kann. Der Adapter nimmt bis zu vier Compact-Flash-Karten auf, die sich in verschiedenen RAID-Modi betreiben lassen und somit sogar ziemlich ausfallsicher sind. Auch das Booten von den CF-Karten soll möglich sein.

Die "Quad-CF PCI" genannte Karte arbeitet als Host-Adapter mit eigenem BIOS, damit ist sie laut Addonics auch noch mit DOS und erst recht mit Windows von Version 98 bis hin zu Vista und unter Linux ab Kernel 2.4 bootfähig. Damit bietet sich die Karte auch an, um einen leisen und stromsparenden Heim-Server aufzusetzen, oder Client-Computer, die ihre Anwendungen von Netzlaufwerken starten.

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Addonics Quad-CF PCI (Bild: Addonics)
Addonics Quad-CF PCI (Bild: Addonics)
Als Massenspeicher dienen herkömmliche Compact-Flash-Karten, die mit 4 GByte bei Geschwindigkeiten von 20 MByte beim Lesen schon für ca. 60 Euro zu haben sind. Zwei dieser Karten als RAID-0 kommen so schon auf die Geschwindigkeit einer älteren Festplatte - wie schnell die RAID-Modi arbeiten, gab Addonics aber noch nicht bekannt. Schnellere, aber auch teurere Karten, die derzeit um 45 MByte/s übertragen, dürften zu viert als RAID-0 schon deutlich über den netto rund 100 MByte/s des PCI-Busses liegen. Auf der Vorderseite der Karte finden auch Compact-Flash-Module vom Typ II Platz, diese etwas dickeren Varianten, wie sie beispielsweise bei den Mini-Festplatten Microdrive zum Einsatz kamen, sind heute allerdings kaum noch verbreitet. Auf der Rückseite sitzen zwei Slots für Typ-I-Karten.

Der Adapter unterstützt RAID 0, 1 und 10, kann also auch die Daten spiegeln, falls man der Langlebigkeit von Flash-Speichern trotz modernem Defekt-Management nicht traut. Ein Wechsel der Speicher im Betrieb ("Hot-Plugging") wie bei ausgewachsenen RAID-Systemen ist jedoch nicht vorgesehen. Sind die CF-Karten aber als einzelne Laufwerke konfiguriert - also ohne RAID - kann man sie laut Addonics unter Windows wie herkömmliche Wechsellaufwerke benutzen. Ob sie als Festplatte oder Wechselmedium betrieben werden sollen, lässt sich über ein mitgeliefertes Windows-Tool definieren. Ob diese Anpassungen auch über das Adapter-BIOS funktionieren, wie das bei RAID-Adaptern üblich ist, gab Addonics bisher nicht an.

Die Karte ist als halbhoher PCI-Steckling ausgeführt, passende Slot-Blenden für volle Bauhöhen oder Low-Profile-Gehäuse liefert Addonics mit. In den USA ist die Karte unter anderem über die Hersteller-Webseite für rund 50,- US-Dollar erhältlich, in Europa soll sie in einigen Tagen unter anderem der niederländische Versender Webconnexxion für knapp 50,- Euro vorrätig haben.


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noboby.nobyody 03. Mai 2009

Wenn auch schon alt aber mal als Rückblick. Seit ca 2006 läuft mein IPcop mit einer...

Robert Weißmantel 30. Okt 2007

mit keine 50 Euro liegst du richtig 2*30 für Adapter und 1*15-25 für Raid Controller als...

tomtom 25. Okt 2007

Dieser Satz oben sagt alles, als System niemals zu verwenden, es sei denn, man tauscht...

tomtom 25. Okt 2007

Der Hype um diese "Neuerung" ist mir nicht ganz ersichtlich. Wie kann man ernsthaft...

Warum PCI 24. Okt 2007

Die Idee fände ich erst gut, wenn man PCIe genutzt hätte. Der PCI-Bus bietet zu wenig...


Treffpunkt-Fachinformatiker / 21. Nov 2007

RAID (redundant array of inexpensive disks)



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