Abo
  • IT-Karriere:

In Arbeit: Internationale Richtlinien für Reichweitenmessung

MIA-Projekt des IABs Europe und der EIAA nimmt die Arbeit auf

Das Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe) und die European Interactive Advertising Association (EIAA) wollen gemeinsam einheitliche internationale Richtlinien für die Reichweitenmessung im Internet entwickeln. In einem ersten Schritt sollen die Anforderungen von Werbetreibenden und Agenturen im Hinblick auf die Online-Mediaplanung ermittelt werden. Außerdem sollen die von Land zu Land unterschiedlichen Messverfahren zur Reichweitenmessung nebst Definitionen und Begriffen analysiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Dabei wollen das IAB Europe und die EIAA auch eine Kombination von site-zentrierten und user-zentrierten Messverfahren untersuchen und deren Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Bedürfnisse von Werbetreibenden und Agenturen ermitteln. Darauf aufbauend sollen dann Industrierichtlinien geschaffen werden, "die sich für die Planung internationaler Werbekampagnen eignen und anwenden lassen."

Stellenmarkt
  1. DE-CIX Management GmbH, Köln
  2. Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ), Konstanz

Das "Measurement of Interactive Audience Project" mit der etwas unglücklichen - da an "Missing in Action" erinnernden - Abkürzung MIA-Projekt soll letztlich eine unabhängige Einschätzung über "valide und verlässliche Messmethoden auf lokaler und internationaler Ebene" liefern, wie es seitens der Partner heißt. Das MIA-Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der EIAA und dem IAB Europe. Es wird von allen nationalen IABs in Europa sowie dem IAB Chile (für gesamt Süd-Amerika), dem IAB Australien, dem IAB USA, dem IAB Canada sowie den relevanten Joint Industry Committees und dem IFABC unterstützt.

Leiter der Arbeitsgruppe, in der Mitglieder des IAB Europe, der EIAA und nationaler IAB-Organisationen aus Großbritannien, Frankreich, Belgien, Österreich, Dänemark, Polen und Chile vertreten sind, ist René Lamsfuß. Lamsfuß ist auch Leiter der Marktforschung bei United Internet Media, Mitglied des IABs Deutschland und Vorstandsvorsitzender der AGOF. Letztere wird in Deutschland zur Reichweitenermittlung eingesetzt und kombiniert Messungen mit Telefonbefragungen.

"Die Konsolidierung im Online-Werbemarkt über Medien- und Technologieanbieter sowie Agenturen und Werbetreibende hinweg hat die Forderung nach einer Professionalisierung und Standardisierung des Planungsprozesses vorangetrieben", so Thomas Duhr, Vize-Präsident des IAB Europe und innerhalb des IAB Europe verantwortlich für das MIA-Projekt. "Das MIA-Projekt wurde darauf ausgelegt, diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen. Es soll die Mediaplanung länderübergreifend erleichtern und das Wachstum des Online-Werbemarktes durch einen verbesserten Zugang und einheitliche Bewertungsgrößen sicherstellen."

"Mit dem Wachstum der europäischen Online-Märkte steigt bei großen Publishern und internationalen Werbenetzwerken auch die Nachfrage nach zentral geplanten und gesteuerten Online-Kampagnen", so Alison Fennah, Executive Director der EIAA. "Das ist der ideale Zeitpunkt, um eine vergleichbare Online-Reichweitenmessung auf nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben. Sowohl IAB als auch EIAA verfolgen seit jeher das gemeinsame Ziel, Barrieren für den Online-Werbemarkt zu überwinden. Das MIA-Projekt wird dabei eine wichtige Rolle spielen."

"Mit dem MIA-Projekt können wir die führende deutsche Expertise im Bereich der Online-Forschung, Währungsbildung und Entwicklung eines Planungstools, die wir in der AGOF aufgebaut haben, international gewinnbringend einsetzen. Die Erarbeitung von internationalen Richtlinien für die Reichweitenmessung in den digitalen Medien ist ein entscheidender Schritt zur weiteren Entwicklung des Mediums", ergänzt René Lamsfuß, Leiter der Arbeitsgruppe des MIA-Projekts.

Die IAB Europe ist der europäische Arm der internationalen Interaktiv- und Online-Werbebranche-Vereinigung IAB, die seit 1997 weltweit in über 25 Ländern aufgebaut wurde. Unterstützt wird das IAB Europe von den großen Medienunternehmensgruppen, Agenturen, Portalen, Technologieentwicklern und Serviceprovidern - insgesamt umfasst es rund zweitausend Mitgliedsunternehmen.

Die ebenfalls beteiligte EIAA ist der Branchenverband pan-europäischer Online-Vermarkter. Zu den Mitglieder zählen Atlas, AD Europe, AdLINK, AOL Europe, DoubleClick, DRIVEpm, Lycos Europe, Microsoft Digital Advertising Solutions, MTV Networks Europe, Tiscali, Yahoo! Europe und wunderLOOP.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 64,90€ (Bestpreis!)
  2. 229€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist ein HDMI-Splitter, über den Hue Sync verwendet werden kann. Im ersten Kurztest funktioniert das neue Gerät gut.

Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

    •  /