Abo
  • IT-Karriere:

FFII kritisiert Übereinkommen zwischen EU und Microsoft

Absprache mit Microsoft eine Gefahr für Open-Source-Firmen

Der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) kritisiert die zwischen der EU-Kommission und Microsoft getroffene Absprache, um den Kartellrechtsstreit beizulegen. Demnach gewährt Microsoft zwar auch Open-Source-Entwicklern Zugang zu seinen Protokollspezifikationen, verlangt dafür aber eine Gebühr.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der FFII vermutet, dass die EU-Kommission einen Papiersieg erzielen wollte, nachdem sich das Verfahren gegen Microsoft nun schon mehrere Jahre hinzieht. Letztlich würde für die Übereinkunft aber die europäische Industrie zahlen, die zunehmend von freier Software abhängig sei, so der FFII in einer Mitteilung.

Stellenmarkt
  1. DFN-CERT Services GmbH, Hamburg
  2. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln

Microsoft und die EU-Kommission hatten am gestrigen 22. Oktober 2007 bekannt gegeben, dass Microsoft nun den Forderungen der Kommission nachkomme. Der Softwarehersteller will seine Spezifikationen auch für Entwickler freier Software zugänglich machen. Dafür verlangt er einmalig 10.000 Euro - hierin ist aber noch keine Lizenz enthalten, eventuell verwendete Patente zu nutzen.

Microsoft berechnet für eine Lizenz inklusive dem Recht die Patente zu verwenden 0,4 Prozent des weltweiten Umsatzes, der mit dem Produkt, in dem die Patente genutzt werden, erzielt wird. Microsoft habe so seine Niederlage vor Gericht doch noch zum positiven Wandeln können, indem der Hersteller eine Microsoft-Patentsteuer etabliert hat, so der FFII. Diese würde in Transaktionskosten für die gesamte Gesellschaft resultieren.

Benjamin Henrion von der FFII in Brüssel kommentierte: "Die Kommission versteht nicht, wie Open Source funktioniert. Die Kommission akzeptiert naiv Redmonds Zusicherungen, dass sie fair bleiben werden - das ist eine Schande. Microsoft plant schon seit Jahren die Open-Source-Industrie mit Softwarepatenten zu kontrollieren und dank der Kommission geht es damit nun voran."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199,90€

Alter Entwickler 02. Nov 2007

Wo lebst Du? Klar, im Bereich OS, Office etc. ist Software billig. Aber geh mal in den...

Hans Wurst 24. Okt 2007

Mensch, sind wir alle blöd... dass da vorher noch keiner drauf gekommen ist!

Kalle P. 24. Okt 2007

rauchen! *scnr*

MrTweek 23. Okt 2007

Warum? Du bist entweder von MS, oder von OS abhängig. MS-Abhängigkeit ist sicherlich die...

Name tut... 23. Okt 2007

Nein. Nicht notwendigerweise. Ja. Du solltest Dich mal über den Unterschied freie...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Note 10 und 10 Plus - Hands on

Samsung hat seine neuen Note-Modelle gezeigt und wir haben sie ausprobiert.

Samsung Galaxy Note 10 und 10 Plus - Hands on Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  2. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?
  3. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /