• IT-Karriere:
  • Services:

mmWave: IBM und MediaTek erforschen Datenfunk mit 16 GBit/s

Hohe Datenraten im 60-GHz-Band

Während sich Wireless USB, auch bekannt als UWB, noch mit Regulationshürden im Frequenzband von 3 bis 10 GHz herumschlägt, will IBM schon die nächste Stufe zünden: Im Bereich um 60 GHz sollen Geräte künftig mit extrem hohen Datenraten funken können. Unterstützung kommt jetzt vom taiwanischen Chip-Hersteller MediaTek, der das "mmWave" für Unterhaltungselektronik etablieren soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits seit dem Jahr 2003 forscht IBM an der vorerst "Millimeter Wave" (mmWave) genannten Technik. Sie soll bei extrem hohen Frequenzen in einem sehr weiten Frequenzband arbeiten und damit die bei Wireless USB kritischen Freigaben der Regulierungsbehörden umgehen. So sind die Frequenzen von 57 bis 64 GHz in den USA frei verfügbar, in Japan dagegen 59 bis 66 GHz. Damit bleiben zumindest in diesen Regionen stets um 7 GHz Bandbreite.

Stellenmarkt
  1. Standard Life, Frankfurt am Main
  2. exagon consulting & solutions gmbh, Siegburg

Heimnetz mit mmWave
Heimnetz mit mmWave
Damit sollen sich Datenraten von rund 16 Gigabit pro Sekunde drahtlos erreichen lassen, versprechen IBM und MediaTek vollmundig: Eine 10-Gigabyte-Datei ließe sich so in 5 Sekunden übertragen. Welche zu Endverbraucher-Preisen verfügbaren Massenspeicher solche Geschwindigkeiten mitmachen sollen, deuten die beiden Unternehmen dabei aber nicht an. Die neuen Partner sprechen in den Anwendungsbeispielen aber ausdrücklich von der Übertragung von HD-Videos und anderen Gebieten der Heimvernetzung.

Prototyp eines mmWave-Transmitters
Prototyp eines mmWave-Transmitters
Erste Chipsätze für mmWave existieren von IBM seit Anfang 2006, die nötigen Video-Prozessoren sollen von MediaTek kommen. Im Rahmen der neuen Partnerschaft, zu der weder finanzielle noch organisatorische Details bekannt gegeben wurden, soll MediaTek aber auch "seinen Einfluss im Markt der Unterhaltungselektronik" geltend machen, so die beiden Unternehmen in gleichlautenden Erklärungen.

Einen Zeitplan für erste Endgeräte mit mmWave legten IBM und MediaTek noch nicht vor. Technisch tritt mmWave zunächst nicht nur in Konkurrenz zu WLANs, sondern auch zu Wireless USB, das bereits 2008 knapp 1 GBit/s erreichen soll - aber bisher vor allem an der schleppenden Zulassung krankt. Möglicherweise wird auch mmWave in einigen Jahren in einen anderen Funkstandard integriert - bisher forschte IBM hier recht alleine.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,99€
  2. 40,49€
  3. 4,63€

waves 27. Okt 2007

Ja, meinetwegen, überredet. Aber wie blöd muss man sein, den Skineffekt zu nennen und...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Threat-Actor-Expertin: Militärisch, stoisch, kontrolliert
Threat-Actor-Expertin
Militärisch, stoisch, kontrolliert

Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Emotet Die Schadsoftware Trickbot warnt vor sich selbst
  2. Loveletter Autor des I-love-you-Virus wollte kostenlos surfen
  3. DNS Gehackte Router zeigen Coronavirus-Warnung mit Schadsoftware

    •  /