mmWave: IBM und MediaTek erforschen Datenfunk mit 16 GBit/s
Bereits seit dem Jahr 2003 forscht IBM an der vorerst "Millimeter Wave" (mmWave) genannten Technik. Sie soll bei extrem hohen Frequenzen in einem sehr weiten Frequenzband arbeiten und damit die bei Wireless USB kritischen Freigaben der Regulierungsbehörden umgehen. So sind die Frequenzen von 57 bis 64 GHz in den USA frei verfügbar, in Japan dagegen 59 bis 66 GHz. Damit bleiben zumindest in diesen Regionen stets um 7 GHz Bandbreite.
Einen Zeitplan für erste Endgeräte mit mmWave legten IBM und MediaTek noch nicht vor. Technisch tritt mmWave zunächst nicht nur in Konkurrenz zu WLANs, sondern auch zu Wireless USB , das bereits 2008 knapp 1 GBit/s erreichen soll – aber bisher vor allem an der schleppenden Zulassung krankt. Möglicherweise wird auch mmWave in einigen Jahren in einen anderen Funkstandard integriert – bisher forschte IBM hier recht alleine.
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