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Mehr Geschwindigkeit für T-Mobile-Netze

WLAN in Zügen wird weiter ausgebaut, HSUPA schreitet zögernd voran

T-Mobile hat weitere Ausbaupläne für sein Netz vorgelegt: So will der größte deutsche Mobilfunker WLAN in Zügen auf weiteren ICE-Strecken anbieten. Im Laufe des Jahres 2008 sollen Frankfurt/Main - Hamburg und Frankfurt/Main - Berlin versorgt werden. Für die bestehende Strecke Dortmund - Frankfurt/Main - München sollen bis Ende des Jahres weitere 50 Züge mit WLAN ausgerüstet sein. Doch es gibt zwei kleine Mankos.

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Bis dato haben noch nicht alle Züge auf dieser Strecke WLAN an Bord. Und beim Fahrkartenkauf kann der Nutzer derzeit nicht angeben, dass er einen WLAN-Zug buchen möchte.

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Auch bei UMTS tut sich etwas: So hat T-Mobile mit dem Ausbau seines HSDPA-Netzes mit 7,2 MBit/s begonnen. Zunächst werden allerdings nur Orte mit hohem Datenaufkommen versorgt. Zum Ausbau mit 14,4 MBit/s wollte T-Mobile noch keine Aussagen treffen. Doch obwohl der Ausbau von HSDPA mit 7,2 MBit/s voranschreitet, gibt es derzeit noch keine Hardware, die 7,2 MBit/s unterstützt, ältere UMTS-Karten und Notebooks lassen sich nur teilweise von 3,6 MBit/s per Software-Update aufrüsten. T-Mobile erwartet jedoch im Laufe des November 2007 erste Laptops, die eine Datenrate von 7,2 MBit/s bewältigen können. Auch erste einzeln verkaufte Datenkarten werden für November 2007 erwartet.

Den Ausbau mit HSUPA, das höhere Datenraten im Upstream ermöglichen soll, geht T-Mobile eher gemächlich an: Im nächsten halben Jahr wird es noch nicht überall HSUPA geben. Vodafone dagegen hat vor einer Woche verkündet, alle seine Basisstationen so schnell wie möglich mit HSUPA zu versehen.

T-Mobile hat wiederum sein EDGE-Netz weiter ausgebaut - in Bayern ist die Modernisierung nun abgeschlossen. Dem mobilen Surfer soll hier eine Datenübertragungsrate von 220 KBit/s im Download und bis zu 180 KBit/s im Upload zur Verfügung stehen, damit lädt er laut Messungen von T-Mobile 1 MByte in etwa 50 Sekunden auf sein Handy. Per HSDPA brauche die gleiche Datenmenge von T-Mobile etwa 2 Sekunden.

Mitte 2008 sollen auch die Weichen für das Next Generation Mobile Network (NGMN) gestellt werden. Zur Diskussion stehen LTE, Wi-Max und UMB. LTE setzt auf GSM bzw. UMTS auf, die bereits bestehende Infrastruktur könnte damit größtenteils weitergenutzt werden. Wi-Max basiert auf dem Übertragungsstandard 802.16e, UMB baut auf EDVO auf. Da Qualcomm hierfür viele Patente hält, könnte sich die Lizenzierung jedoch schwierig gestalten.

Bei beiden Techniken könnten eventuell bereits aufgestellte Antennen weitergenutzt werden, insgesamt wären die Infrastrukturkosten jedoch deutlich höher als bei der Übertragungstechnik LTE. Bis Mitte 2008 sollen die einzeln Vor- und Nachteile evaluiert werden, mit einer Einführung ist frühestens 2010 oder 2011 zu rechnen.

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Jay Äm 23. Okt 2007

:-))))

DominikB 23. Okt 2007

Ja, du zahlst das gleiche wie beim stationären Hotspot. Der Hotspot-Login ist der gleiche

mvoetter 23. Okt 2007

Huawei und Option bieten doch schon Hardware für HSDPA mit 7,2 Mbit/s an!?


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