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Mythbuntu 7.10: Ubuntu wird zum Festplattenrekorder

Verschiedene Installationsprofile zur Auswahl. Nun liegt eine weitere inoffizielle Ubuntu-Variante in der neuen Version 7.10 vor: Mythbuntu soll einen normalen Computer auf einfache Art und Weise in einen Festplattenrekorder verwandeln. Dazu wird die freie Software MythTV verwendet.
/ Julius Stiebert
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Die Grundlage für Mythbuntu bildet Xubuntu 7.10 , also Ubuntu mit der Xfce-Oberfläche. Diese ist im Vergleich zu Gnome oder KDE sehr schlank und frisst damit nicht unnötig Ressourcen auf dem ausgewählten Rechner, der seine Rechenleistung zu einem möglichst großen Teil MythTV zur Verfügung stellen soll. Andere Desktop-Oberflächen lassen sich jedoch bei Bedarf über die Ubuntu-Repositorys nachinstallieren.

Zudem wurden Anwendungen wie OpenOffice.org und Evolution aus der Distribution entfernt, da Mythbuntu auf Rechner abzielt, die nur für den Betrieb der Videorekorderanwendung gedacht sind. Der Anwender kann hierbei auswählen, ob er nur das Backend oder das Frontend oder doch beides gemeinsam auf einem Computer installieren möchte. Die Konfiguration erfolgt mittels einer grafischen Oberfläche.

MythTV unterstützt analoge TV-Karten sowie DVB-T, -S und -C, sofern es für diese Linux-Treiber gibt, und kann Sendungen in unterschiedlichen Formaten aufzeichnen. Über Plug-Ins lässt sich die Software erweitern, um beispielsweise Programminformationen in einer MySQL-Datenbank abzulegen.

Die Hardware-Anforderungen listet das Mythbuntu-Team in den Release Notes(öffnet im neuen Fenster) auf. Sie unterscheiden sich je nach geplantem Einsatzgebiet. Mythbuntu 7.10 für x86 und x64 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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