• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft schließt weiteres Linux-Abkommen

Zusammenarbeit mit Turbolinux auf mehreren Gebieten

Microsoft zählt mit Turbolinux nun einen weiteren kleinen Linux-Distributor zu der Liste seiner "bevorzugten Linux-Partner". Wie zuvor schon drei andere Distributoren stehen auch bei dieser Partnerschaft die Themen Interoperabilität und geistiges Eigentum auf dem Programm.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Bei der Interoperabilität wollen Microsoft und Turbolinux in erster Linie an einer Single-Sign-On-Lösung arbeiten, so dass sich Anwender mit denselben Zugangsdaten sowohl an Windows- als auch an Turbolinux-Servern anmelden können und sich somit nicht verschiedene Nutzernamen und Passwörter merken müssen. Turbolinux erhielt in diesem Zuge auch eine Evaluierungslizenz für das Workgroup Server Protocol Program, um sich weitere Möglichkeiten zur technischen Zusammenarbeit anzusehen - hierüber soll aber erst in Zukunft entschieden werden.

Stellenmarkt
  1. Honda Research Institute Europe GmbH, Offenbach am Main
  2. NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH, Erkelenz

Teil der Zusammenarbeit ist weiterhin ein Forschungs- und Entwicklungslabor, das in den Microsoft-Büros in Peking eröffnet werden soll. In diesem Rahmen tritt Turbolinux auch der Interop Vendor Alliance bei, einer von Microsoft geschaffenen Gruppe, die an der besseren Zusammenarbeit zwischen Software von Drittherstellern und Microsoft-Systemen arbeitet.

Turbolinux kooperierte zuvor schon mit Microsoft bei der Entwicklung einer japanischen und chinesischen Version des "Open-XML-to-ODF-Translator". Diese auf den Desktop abzielende Kooperation wird nun ausgeweitet, so dass Microsofts Live Search in die Turbolinux-Distribution integriert wird. Schon früher hatte der asiatische Distributor das Windows-Media-Format für seine Kunden lizenziert.

Wie schon bei Microsofts zuvor geschlossenen Linux-Abkommen gibt Microsoft wieder ein Patentversprechen ab. Käufer des Turbolinux Server brauchen so keine Angst vor Patentklagen der Redmonder zu haben.

Die im November 2006 beschlossene Kooperation zwischen Microsoft und Novell war die erste dieser Art und schlug so große Wellen, dass sie sogar direkte Auswirkungen auf die Formulierung der GPLv3 hatte. Darauf folgten noch Partnerschaften mit Xandros und Linspire, zu denen sich Turbolinux nun gesellt. Der in den USA gegründete Linux-Distributor Turbolinux konzentriert sich hauptsächlich auf den US-amerikanischen und den asiatischen Markt, hatte in der Vergangenheit jedoch auch Büros in Europa, darunter eines in Hamburg. Heute hat das Unternehmen unter anderem in Japan, China, Indien und den USA seine Niederlassungen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 7 Days To Die für 9,49€, Green Hell für 6,99€, Dead by Daylight für 5,49€, Dying...
  2. (u. a. Pinnochio (4K UHD), Die Farbe aus dem All, Die Känguru-Chroniken, Robert the Bruce (4K...
  3. (u. a. Samsung GU43TU8079UXZG 43-Zoll-LED-TV für 354,95€ (Bestpreis!), Nintendo Switch Pro...
  4. 599€ (Bestpreis!)

Trac3R 25. Okt 2007

Ruf du doch Linus an, ob er meint nichts zu kosten. Und wofür man nun Geld bezahlt, ob...

Lord_Pinhead 23. Okt 2007

Mit OpenLDAP und Kerberos kann man sich zwar einiges vom Hals halten, aber das in Windows...

Google-Linux 23. Okt 2007

Errinert mich einbisschen an die Bush-Politik bzg. des Irak Kriegs oder Internationalen...

GNU Tux 23. Okt 2007

Schon lustig wie sich diese Distributoren ins eigene Bein Hacken. Damit dürfen sie dann...

Softwarepirat 23. Okt 2007

Ach so? Wann hat sich Microsoft denn das letzte mal beim Summer of Code oder einer...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt

Golem.de hat den Microsoft Flight Simulator 2020 in einer Vorabfassung angespielt und erste Eindrücke aus den detaillierten Cockpits gesammelt.

Microsoft Flight Simulator 2020 angespielt Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
    Big Blue Button
    Das große blaue Sicherheitsrisiko

    Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
    Eine Recherche von Hanno Böck


        •  /