Drei Viertel der ITK-Firmen erwarten für 2007 Umsatzwachstum

Mehr als die Hälfte will Neueinstellungen vornehmen

Das Geschäftsklima in der IT- und Telekommunikationsbranche in Deutschland ist weiterhin gut. Einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zufolge erwarten 75 Prozent der Unternehmen für das Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung. 12 Prozent erwarten stabile und 13 Prozent sinkende Umsätze.

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Die Anbieter von Software, IT-Dienstleistungen und Unterhaltungselektronik profitieren besonders von der steigenden Nachfrage. Von den befragten Softwarefirmen und IT-Dienstleistern erwarten fast 80 Prozent steigende Umsätze, 70 Prozent gehen von höheren Gewinnen aus.

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Etwas vorsichtiger beurteilen die Telekommunikationsanbieter die Lage. Auch hier erwartet die Hälfte der Hersteller von Endgeräten und Kommunikationstechnik für die Netzinfrastruktur im laufenden Jahr ein Umsatzplus. Doch immerhin ein Fünftel rechnet mit sinkenden Erlösen. Dies ist nicht zuletzt die Folge des harten Preiswettbewerbs bei der Sprachtelefonie. Einen Boom erleben demgegenüber die Internetprovider, so der Bitkom.

Wer in der IT-Branche Arbeit sucht, den erwarten bessere Jobaussichten als noch vor einem Jahr. 57 Prozent der befragten Unternehmen wollen im laufenden Jahr zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Dagegen müssen nur 12 Prozent Arbeitsplätze abbauen. Zum Vergleich: Vor einem Jahr planten lediglich 42 Prozent der Unternehmen, neue Stellen zu schaffen. Vor allem Softwarefirmen und IT-Dienstleister suchen Personal. Programmierer und IT-Berater haben dabei die besten Aussichten. Auch Hardware-Hersteller wollen eher neue Arbeitsplätze schaffen (42 Prozent) als abbauen (16 Prozent).

Das Wachstum könnte laut Bitkom noch stärker ausfallen, wenn ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stünden. In der Umfrage gaben 62 Prozent der Unternehmen an, dass der Mangel an Fachkräften ihre Geschäftstätigkeit behindert. Das ist der höchste Wert seit dem Start der Umfrage im Jahr 2001.

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