Hitachi stellt energieeffiziente Festplatten vor
Die P7K500er-Geräte sind mit Serial-ATA- bzw. PATA-133-Anschlüssen ausgerüstet und in Kapazitäten von 250, 320, 400 und 500 GByte erhältlich. Hitachi ist nicht der einzige Festplatten-Hersteller, der auf energiesparende Platten setzt. Die Unternehmen wollen mit den Geräten PC-Herstellern ermöglichen, PCs zu assemblieren, die die strengen Energy-Star-Richtlinien aus den USA erfüllen können, die im Idle-Betrieb 50 Watt benötigen sollen. Eine typische Festplatte braucht davon alleine rund 15 Prozent. Wird hier der Strombedarf gesenkt, können die Hersteller an anderer Stelle Komponenten einsetzen, die die Leistung des Rechners erhöhen.
Bei der 250-GByte-Platte mit 8 MByte Cache mit einer Magnetscheibe (Platter) soll der Strombedarf nur noch 3,6 Watt betragen, bei den Geräten mit 320, 400 und 500 GByte und 16 MByte Cache sind es immerhin noch 4,8 Watt im Idle-Modus, wobei hier zwei Scheiben zum Einsatz kommen. Im aktiven Betrieb benötigt die 250er-Platte 6,4 und die Modelle mit zwei Scheiben 8,2 Watt. Die durchschnittliche Latenzzeit wird mit 4,17 Millisekunden angegeben.
Die Energie-Einsparungen sind durch zahlreiche Änderungen am Festplatten-Design möglich geworden, so Hitachi. Unter anderem ersetzten Schaltspannungsregler die üblichen linearen Spannungsregler (Längsregler). Bislang setzte Hitachi diese Technik nur in seinen mobilen Festplatten der Travelstar-Serie ein, von der auch das System-on-a-Chip-Design in die Desktop-Linie übernommen wurde. Im Idle-Modus wird die Umdrehungsgeschwindigkeit des Spindelmotors herabgesetzt, die Köpfe auf die Rampe gesetzt und der Antrieb für die Schreib-/Leseköpfe abgeschaltet.
Die Modelle der neuen "Deskstar P7K500"-Serie sollen noch im vierten Quartal 2007 auf den Markt kommen. Preise stehen noch aus.