Citrix lenkt Xen-Entwicklung

Übernahme von XenSource abgeschlossen

Die Übernahme des Virtualisierungsanbieters XenSource durch Citrix ist abgeschlossen, verkündete das Unternehmen auf seiner Hausmesse Citrix iForum. XenSource wird den Kern einer neuen Abteilung bei Citrix bilden und auch der Leiter des Xen-Open-Source-Projektes arbeitet nun bei Citrix.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit Abschluss der 500-Millionen-US-Dollar-Übernahme bildet XenSource nun den Kern der neuen Abteilung "Virtualization & Management". XenSource-Chef Peter Levine übernimmt deren Leitung und berichtet direkt an Citrix-Geschäftsführer Mark Templeton. In dem neuen Bereich wird sowohl an Server-Virtualisierung als auch an Lösungen zur Verwaltung von Applikations- und Terminalservern gearbeitet.

Seit Ankündigung der Übernahme drängt sich jedoch vor allem die Frage auf, wie es mit dem Open-Source-Projekt Xen weitergeht, das die Grundlage nicht nur für XenSource' Produkt bildet. Schon früher kündigte Citrix an, dass ein Gremium für die Entwicklung zuständig sein soll. Nun gab Citrix auch offiziell bekannt, dass Ian Pratt, der Xen-Erfinder und Projektleiter, ab sofort für das Unternehmen arbeitet.

Er wird die Entwicklung auch weiter leiten. Citrix hat jedoch nach eigenen Angaben mit den am Xen-Projekt beteiligten Unternehmen - wie AMD, HP und IBM - gesprochen, um sicherzustellen, dass die Software auch in Zukunft transparent entwickelt wird und herstellerunabhängig bleibt.

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