Citrix lenkt Xen-Entwicklung
Mit Abschluss der 500-Millionen-US-Dollar-Übernahme bildet XenSource nun den Kern der neuen Abteilung "Virtualization & Management". XenSource-Chef Peter Levine übernimmt deren Leitung und berichtet direkt an Citrix-Geschäftsführer Mark Templeton. In dem neuen Bereich wird sowohl an Server-Virtualisierung als auch an Lösungen zur Verwaltung von Applikations- und Terminalservern gearbeitet.
Seit Ankündigung der Übernahme drängt sich jedoch vor allem die Frage auf, wie es mit dem Open-Source-Projekt Xen weitergeht, das die Grundlage nicht nur für XenSource' Produkt bildet. Schon früher kündigte Citrix an, dass ein Gremium für die Entwicklung zuständig sein soll . Nun gab Citrix auch offiziell bekannt, dass Ian Pratt, der Xen-Erfinder und Projektleiter, ab sofort für das Unternehmen arbeitet.
Er wird die Entwicklung auch weiter leiten. Citrix hat jedoch nach eigenen Angaben mit den am Xen-Projekt beteiligten Unternehmen – wie AMD, HP und IBM – gesprochen, um sicherzustellen, dass die Software auch in Zukunft transparent entwickelt wird und herstellerunabhängig bleibt.
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