Spieletest: Skate - EA fordert Tony Hawk heraus

Skate
Wer durch die frei befahrbare Fantasie-US-Stadt San Vanelona skatet, sich nach und nach neue Skate-Spots sucht und anstatt beständig neue Missionen wie bei der Konkurrenz zu erfüllen, Zeit und Geduld in das Erlernen der Tricks investiert, wird dafür dann aber auch mit einem wirklich gelungenen Spielgefühl belohnt - Skate präsentiert sich im Grunde wie ein Pro Evolution Soccer auf dem Board: nicht ganz einfach zu lernen, dafür aber mit wirklich grandioser Kontrolle und zahllosen Möglichkeiten - gescheiterte Stunts und schwere Stürze inklusive.
Im späteren Spielverlauf lohnt es dann auch, von der Videofunktion des Titels Gebrauch zu machen und die eigenen Aktionen aufzuzeichnen. Schade nur, dass die Optik sicherlich nicht das Bestmögliche aus Xbox 360 und PlayStation 3 herauskitzelt, sondern eher guten Durchschnitt bietet; allerdings sah das bei den letzten Tony-Hawk-Spielen ja auch nicht anders aus.

Skate
Ein paar Genre-Standards werden dann aber doch geboten: Skate-Shops mit den typischen Klamotten-Labels etwa, der sowohl Rock- als auch Hiphop-Freunde ansprechende Soundtrack oder die Integration berühmter Skater wie Mark Gonzales oder Rob Dyrdek.
Skate ist für Xbox 360 und PlayStation 3 bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 60,- Euro.
Fazit:
Gelungener Einstand: Mit Skate bietet Electronic Arts das derzeit realistischste Skatespiel. Wo Tony Hawk mit Abwechslung und leichter Zugänglichkeit brilliert, überzeugt Skate mit Spieltiefe und Feingefühl - wer vor dem hohen Schwierigkeitsgrad nicht zurückschreckt oder selbst öfter mal auf dem Board steht, wird eben diese Akribie mehr als zu schätzen wissen.
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Mich nerven die Supermonsterscreenshots auch. Man sollte die Bilder wenigstens an die...
Datt Beste wär, der Autor würde sich einfach mal selbstpersönlich äussern ;) Gute...
die kameraführung ist gut! nicht nur, dass die winkel ähnlich einem skatevideo gestaltet...
endlich ein skatespiel, das nicht durch übertriebenen unrealismus wie man ihn aus THPS...