Gib mir ein "A": Texteingabe per Kopfnicken
Es gibt zwei Modi: den Maus- und den Tastatur-Modus. Jede Kopfbewegung wird interpretiert und in einen Befehl umgesetzt, so dass der Nutzer von einer PC-Anwendung zu einer anderen bzw. von einem Windows-Fenster in ein anderes wechseln oder einen Text tippen kann. Dabei liegt die Tastatur nicht vor dem Nutzer, sondern hängt über dem PC.
Auch die Tastatur reagiert ähnlich: Auf dem Buchstabenfeld leuchtet jeweils die LED auf, bei der die Kopfsteuerung gerade stehengeblieben ist – zum Beispiel beim Buchstaben "H". Bewegt der Anwender seinen Kopf weiter, vielleicht in Richtung "i", gelangt er zum nächsten Buchstaben. Bleibt er stehen, wird nach zwei Sekunden der Buchstabe getippt. Damit hätte der Nutzer die Begrüßung "Hi" getippt.
Auch Fehler lassen sich korrigieren: Wer beispielsweise "X" statt "U" tippt, kann den Tippfehler wie gewohnt über die Löschtaste ausbessern. Um vom Tastatur- in den Mausmodus zu gelangen, muss der Nutzer die LED ganz links oben in der Ecke aktivieren. Ein Video(öffnet im neuen Fenster) zeigt das Prinzip.
Die Tastatur misst 4 x 36,1 x 17,4 cm und wiegt etwa 1,3 kg. Sie wird per USB an den PC angeschlossen. Das Steuerungsset misst 38 x 38 x 25 mm und wiegt 96 Gramm. Die Tastatur soll 298.000,- Yen (etwa 1.800,- Euro) kosten. Ob das Modell auch außerhalb Japans zu beziehen ist, ist derzeit nicht bekannt.
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