Gib mir ein "A": Texteingabe per Kopfnicken

Bewegungssensor übernimmt Tipparbeit

Das japanische Unternehmen Actbrise hat ein berührungsloses Steuerungssystem mit Maus und Tastatur vorgestellt, mit dem auch körperlich behinderte Menschen einen Computer bedienen können. Ein Bewegungssensor wird um den Kopf geschnallt und überträgt die Befehle an die Eingabegeräte.

Artikel veröffentlicht am , yg

Es gibt zwei Modi: den Maus- und den Tastatur-Modus. Jede Kopfbewegung wird interpretiert und in einen Befehl umgesetzt, so dass der Nutzer von einer PC-Anwendung zu einer anderen bzw. von einem Windows-Fenster in ein anderes wechseln oder einen Text tippen kann. Dabei liegt die Tastatur nicht vor dem Nutzer, sondern hängt über dem PC.

Im Mausmodus wird der Mauszeiger über einen Kippsensor bewegt. Um beispielsweise die Maus über den Bildschirm zu ziehen, muss der Nutzer mit dem Kopf in die entsprechende Richtung nicken. Unterbricht er die Bewegung für länger als zwei Sekunden, interpretiert die Maus dies als Klick auf die linke Maustaste.

Auch die Tastatur reagiert ähnlich: Auf dem Buchstabenfeld leuchtet jeweils die LED auf, bei der die Kopfsteuerung gerade stehengeblieben ist - zum Beispiel beim Buchstaben "H". Bewegt der Anwender seinen Kopf weiter, vielleicht in Richtung "i", gelangt er zum nächsten Buchstaben. Bleibt er stehen, wird nach zwei Sekunden der Buchstabe getippt. Damit hätte der Nutzer die Begrüßung "Hi" getippt.

Auch Fehler lassen sich korrigieren: Wer beispielsweise "X" statt "U" tippt, kann den Tippfehler wie gewohnt über die Löschtaste ausbessern. Um vom Tastatur- in den Mausmodus zu gelangen, muss der Nutzer die LED ganz links oben in der Ecke aktivieren. Ein Video zeigt das Prinzip.

Die Tastatur misst 4 x 36,1 x 17,4 cm und wiegt etwa 1,3 kg. Sie wird per USB an den PC angeschlossen. Das Steuerungsset misst 38 x 38 x 25 mm und wiegt 96 Gramm. Die Tastatur soll 298.000,- Yen (etwa 1.800,- Euro) kosten. Ob das Modell auch außerhalb Japans zu beziehen ist, ist derzeit nicht bekannt.

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