PC-Markt boomt weiter, getrieben von Notebooks
In diese Zahlen ist die Übernahme von Gateway durch die Acer-Tochter Packard Bell noch nicht eingerechnet. Laut den Gartner-Zahlen konnte Acer weltweit 58 Prozent mehr Rechner verkaufen, insgesamt über 5,5 Millionen Stück. 3,2 Millionen dieser Rechner gingen in die EMEA-Region, wo Acer damit 54 Prozent mehr PCs verkaufen konnte. Dort ist der Anbieter hinter dem auch weltweit unangefochtenen Spitzenreiter HP nun das zweitgrößte Unternehmen nach Stückzahlen und hat damit Dell auf Platz drei verdrängt.
In den USA boomt der PC-Markt nicht so stark, wie die Marktforscher erwartet hatten. Gartner sah für das dritte Quartal 2007 ein Wachstum von 6,7 Prozent voraus, es ergaben sich aber nur 4,7 Prozent. Der Trend zu mobilen Rechnern ist in den USA jedoch ungebrochen stark: Laut Gartner wurden dort nun erstmals mehr Notebooks als Desktops verkauft.
Anders als weltweit ist Dell in den USA nach wie vor der stärkste Anbieter und verkaufte dort 4,8 Millionen Rechner, 5,5 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Damit ist HP mit 4,3 Millionen verkauften PCs Dell dicht auf den Fersen, das Unternehmen konnte immerhin ein Wachstum von 16,5 Prozent vorweisen. Am stärksten gewachsen ist in den USA jedoch Apple, die 37,2 Prozent mehr Rechner verkaufen konnten, insgesamt 1,3 Millionen Stück. Damit behauptet sich Apple in den USA als drittgrößter Hersteller. Weltweit und in der EMEA-Region kommt Apple aber nicht in die Top-5 der PC-Hersteller. Mit über 12,8 Millionen PCs weltweit ist HP international klarer Marktführer.



