Open-Xchange aktualisiert Express Edition

Update verspricht höhere Leistung

Für die Groupware-Appliance Open-Xchange Express Edition ist nun ein Update erschienen, das neue Funktionen und eine verbesserte Leistung bietet. Die Express Edition richtet sich an kleine Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung und soll sich einfach einrichten und administrieren lassen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Update für die Express Edition enthält das Programm Fetchmail, um E-Mails von anderen Servern abzuholen und in die Postfächer der Open-Xchange-Nutzer auszuliefern. Fetchmail unterstützt die gängigen Mailserver-Standards.

Zudem soll das Update zu einer besseren Leistung führen, davon sollen Anwender mit langsamen Systemen und veralteten Browsern profitieren. Vor allem die Anmeldung am System soll schneller gehen, aber auch neue Objekte in der Groupware sollen sich nun flotter anlegen lassen.

Der HTML-Editor wurde so erweitert, dass sich etwa mehrere Bilder einfach in eine HTML-E-Mail einbinden lassen. Kleinere neue Funktionen sollen zudem die Arbeit erleichtern. So vervollständigt die Groupware E-Mail-Adressen nun automatisch und vererbt Zugangsrechte auf neu angelegte Unterordner.

Wahlweise kann der Zugriff auf die Groupware über eine Ajax-Weboberfläche oder per Microsoft Outlook erfolgen. Die Express Edition installiert außer den üblichen Funktionen wie Adressverwaltung und E-Mail auch den Mailserver, einen Datenbankserver und eine Dokumentenverwaltung. Das Paket lässt sich über einen grafischen Installer einrichten und auch die Verwaltung des Servers soll ohne Linux-Kenntnisse möglich sein. Updates für die Groupware und das darunterliegende Ubuntu-Linux kommen direkt von Open-Xchange.

Das Basispaket für 20 Nutzer mit drei Supportanfragen und einem Jahr Systempflege kostet 691,40 Euro. Für weitere Nutzer gibt es Pakete für jeweils fünf weitere Anwender zum Preis von 172,85 Euro. Zum Ausprobieren gibt es eine uneingeschränkte Testversion zum Download.

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