Carbonites automatisches Backup übers Netz in neuer Version

Datensicherung im Hintergrund mit verbessertem Interface und Rebuild

Mit Carbonite 3 wurde eine aktualisierte Fassung des Online-Backup-Dienstes vorgestellt. Die Lösung wird nur einmal eingerichtet und läuft fortan als Datensicherungsdienst im Hintergrund. Ein Medienwechsel ist nicht nötig, denn der Client von Carbonite schaufelt die Daten der ausgewählten Ordner über das Internet auf einen Server des Unternehmens.

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Carbonite bietet dabei ein unlimitiertes Speichervolumen an. Der Client ist gerade einmal 1,7 MByte groß und kann 15 Tage lang kostenlos genutzt werden. Die neue Version kommt mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche daher, die mit Tooltipps die einzelnen Funktionen und Einstellungen erklärt.

Bei der Installation kann man wählen, was gesichert werden soll, der Ordner "Eigene Dateien", bestimmte Verzeichnisse oder einfach "Alles". Die Einstellungen lassen sich später beliebig ändern. Im Dateiexplorer wählt man zu sichernde Dateien und Verzeichnisse im Kontextmenü mit der rechten Maus aus.

Der Backup-Prozess läuft kontinuierlich im Hintergrund ab, lässt sich aber auch für 24 Stunden deaktivieren. Damit er nicht in Vergessenheit gerät, schaltet er sich danach automatisch wieder ein. Ganz abschalten oder manuell aktivieren lässt sich der Vorgang aber auch. Über den Fortschritt der Datensicherung kann auf Wunsch ein Systray-Symbol informieren. Außerdem lässt sich die Bandbreitenbeanspruchung regulieren, damit beispielsweise bei VoIP-Gesprächen keine Beeinträchtigung stattfindet.

Bei der neuen Version wurde die Datenwiederherstellung vereinfacht: Über die Reiter zur Datenwiederherstellung lassen sich nun der Fortschritt des aktuellen Vorgangs sowie die gerade in der Wiederherstellung befindliche Datei erkennen. Eine neue Logdatei des Carbonite Backup-Laufwerks gibt Auskunft über alle ausstehenden und kürzlich ausgeführten Wiederherstellungsaufträge. Außerdem können Prioritäten, der zur Wiederherstellung anstehenden Dateien, separat festgelegt und der aktuelle Wiederherstellungsprozess abgebrochen werden.

Das erste Backup wird je nach Anzahl der ausgewählten Dateien mehrere Tage in Anspruch nehmen - danach werden nur noch veränderte oder neue Daten gesichert, was weniger aufwendig ist. Eine Versionierung fehlt nach wie vor, die der von EMC übernommene Konkurrent Mozy https://www.golem.de/0710/55172.html längst beinhaltet.

Carbonite verwendet eine Blowfish-Verschlüsselung mit einem 1.024 Bit breiten Schlüssel. Der Anwender muss das bei der Anmeldung verwendete Passwort kennen, wenn er die gesicherten Daten wieder zurückspielen will. Dazu wird einfach eine frische Programmversion von Carbonite installiert und der Restore-Prozess initialisiert.

Die Rücksicherung ist aufgrund der meist unterschiedlichen Down- und Upload- Geschwindigkeiten bei Breitbandverbindungen entsprechend schneller erledigt. Man kann entweder alle oder ausgewählte Daten zurückholen - die gesicherte Ordnerstruktur bleibt erhalten.

Carbonite kostet nach der rund zweiwöchigen Testphase pro Monat rund 4,- Euro bzw. 49,95 Euro im Jahr. Bei einem Zweijahresvertrag sinkt der Monatspreis auf 3,75 Euro (89,95 Euro).

Das Backup-Prinzip wendet sich klar an private Anwender, die einen überschaubaren Rahmen von Dateien ohne große Mühe sichern wollen. Ein Vorteil ist die tatsächlich externe Speicherung - bei Überspannungsschäden, Brand oder Diebstahl werden am gleichen Ort gelagerte Backup-Medien meist zum Problem.

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