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Test: PCMark Vantage - Anwendungs-Benchmarks unter Vista

Neuer Benchmark von Futuremark bewertet PC-Gesamtleistung

Nach über zwei Jahren hat Futuremark seinen auf real existierenden Anwendungen basierenden Leistungstest "PCMark" runderneuert. Der Nachfolger des "PCMark 05" läuft nur noch unter Windows Vista und lastet dabei Mehrkern-Prozessoren vollständig aus. Als Ergebnis erhält man, wie beim 3DMark, auf Wunsch eine einzelne Zahl - die ist jedoch allein nicht immer aussagekräftig, wie erste Tests zeigen.

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Der Schritt, nach PCMark 05 nur noch auf Vista zu setzen, ist mutig - aber auch nachvollziehbar. Bisher fehlte ein vollständiger Anwendungs-Test, der unter Microsofts neuem Betriebssystem alle Komponenten eines Rechners einbezieht und dabei nicht nur auf synthetische Tests setzt. PCMark Vantage setzt unter anderem auf den Media Player 11, Internet Explorer 7 mit Tabbed-Browsing und verschiedene Verschlüsselungs-Algorithmen - sogar das gute alte Wordpad ist Teil des Tests. Die minimalen Voraussetzungen sind Windows Vista in 32- oder 64-Bit-Version, 1 GByte Arbeitsspeicher und ein Prozessor mit SSE2.

Startseite des PCMark Vantage
Startseite des PCMark Vantage
Anders als noch beim PCMark 05 müssen für Vantage keine Anwendungen, wie der Windows Media Encoder, von Hand installiert werden, der 664 MByte schwere Download bringt alle Komponenten bereits mit. Bei der Installation wird seltsamerweise auch eine neue DirectX-Runtime installiert, obwohl derzeit von Microsoft noch kein Update für die Spiele-Schnittstelle unter Vista erschienen ist. Das ebenfalls installierte Paket für Visual C++ 2005 braucht der Benchmark offenbar für seine eigenen Routinen.

Nach der Installation hat der Nutzer die Qual der Wahl. Zwar ist der Benchmark nach wie vor kostenlos benutzbar, dann aber mit großen Einschränkungen. Gegen die einmalige Registrierung per E-Mail erhält man einen - ebenfalls nur einmal benutzbaren - Schlüssel, der einen Durchlauf erlaubt. Dabei wird dann aber nur der "PC Mark Score" ermittelt, die Einzeltests stehen nicht zur Verfügung. Was passiert, wenn man diese E-Mail-Adresse mehrfach verwendet, konnten wir noch nicht testen, da die entsprechende Registrierungs-Seite von Futuremark vor Erscheinen dieses Tests noch nicht freigeschaltet war.

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Eine weitere Vantage-Version ist "Basic", wobei ebenfalls nur der PC Mark Score getestet werden kann. Das kostet 6,95 US-Dollar, erlaubt aber eine unbegrenzte Nutzung. Sinnvoller erscheint da schon die Version "Advanced" für 19,95 US-Dollar. Erst sie erlaubt es, auch Einzeltests durchzuführen. Zudem steht dann auch der "Online-Result-Browser" (ORB) zur Verfügung, mit dem die eigenen Ergebnisse direkt mit denen anderer verglichen werden können. Der ORB gibt dabei auch aus, mit welchen Komponenten die jeweils schnellsten Rechner bestückt waren - und gibt gleich Direkt-Links an, wo man diese Hardware kaufen kann.

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Alle bisher genannten Versionen stellen nur Lizenzen für private Nutzung dar. Unternehmen müssen mit 495,- US-Dollar für die Ausgabe "Professional" tiefer in die Tasche greifen. Eine derartige Lizenz schließt nur einen Arbeitsplatz ein, erlaubt aber auch den direkten Export der Ergebnisse in Excel-Dateien sowie die Automatisierung durch Skripte und beinhaltet technische Unterstützung durch Futuremark. Für PC-Hersteller bietet sich eine solche Nutzung wohl vor allem für Stabilitäts- und Kompatibilitäts-Tests an.

Test: PCMark Vantage - Anwendungs-Benchmarks unter Vista 
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Troll 19. Okt 2007

wo ruckelt der sich denn einen ab? einzig und alleine der reine CPU-Test ruckelt... aber...

antwort 19. Okt 2007

Ist wie Schwanzvergleich in der Dusche :) Meiner ist größer *ätsch* Kurz: Nicht viel...

Zuvirl 18. Okt 2007

so ein Schwachsinn. Aber wer zuviel Geld hat soll es machen..... Hose runter S. vergleich.


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