Test: PCMark Vantage - Anwendungs-Benchmarks unter Vista
Viel Speicher hilft nicht viel

Ergebnisse mit 1 GByte RAM
Als größter Flaschenhals von Windows Vista gilt bei bisherigen Tests die Menge des verfügbaren Hauptspeichers. Darauf geht PC Mark Vantage laut unseren Ergebnissen jedoch kaum ein. Die Testplattform mit der schnellen Dual-Core-CPU erreichte mit 1 GByte RAM schon 2.858 Punkte, mit 2 GByte waren es 2.872 Punkte, und mit 3 GByte 2.822 Punkte. Diese mehrfach wiederholten und gemittelten Messungen liegen aber alle im Rahmen der Messgenauigkeit. Leicht schneller wurde der Rechner - zumindest laut PCMark - erst, als die ohnehin frisch installierte Festplatte gründlich vom Vista-eigenen Programm defragmentiert wurde: 3.011 Punkte ließen sich so erreichen.

Kaum schneller mit 3 GByte
Auch das durch Single-Channel-Betrieb und die deutlich langsamere Festplatte eigentlich benachteiligte Notebook kam immerhin auf 2.058 Punkte - obwohl die integrierte Grafik ein Mehrfaches langsamer ist, als eine GeForce 8800 GTS. Der zudem über 1 GHz schnellere Prozessor der Testplattform verhilft dem System damit nur zu einem rund 40 Prozent höherem Score. Der Overall-Wert des Vantage ist somit nach bisherigem Stand nur zur groben Einordnung von Leistungsklassen brauchbar.
Ein Blick in die Einzelergebnisse zeigt jedoch, dass der neue PCMark durchaus auf verschiedenen Speicherausbau reagiert, wenn auch offenbar nur durch den Festplatten-Cache von Vista. Mit 1, 2 und 3 GByte Speicher ergaben sich 2.728, 2.973 und 3.240 Punkte für die "HDD Suite". Das Gesamtergebnis für den "PCMark Score" ändert sich durch den Speicherausbau aber, wie oben beschrieben, nur geringfügig.
Fazit:
Insgesamt erscheint der PCMark Vantage gelungen. Das Programm arbeitet zwar nicht mit anspruchsvollen Anwendungen wie Office 2007 und den Adobe-Produkten, die viel Leistung benötigen, stresst aber Vista selbst und Mehrkern-Prozessoren recht kräftig. Die jetzt noch niedrig erscheinenden Werte - bisher erreichte unter den Vorab-Testern laut den Online-Ergebnissen noch niemand 6.000 Punkte - versprechen ein spannendes Rennen unter System-Tunern um die ersten 10.000 Punkte. 3DMark lässt an dieser Stelle schön grüssen.
Beim Vergleich der PCMark Scores, also des Gesamt-Wertes, den auch die kostenlose Version ausgibt, ist jedoch immer ein genauer Blick auf die Systemkonfiguration nötig. Ein schneller Prozessor oder viel Arbeitsspeicher allein reichen noch nicht. Dass Vantage gerade auf wenig RAM auch nur wenig anspricht - die Ausnahme ist hier der separate Festplatten-Test - erscheint jedoch als Schwäche. Im praktischen Einsatz ist auf einem Vista-System die Menge des Hauptspeichers deutlicher spürbar, als der PC Mark Vantage das suggeriert.
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wo ruckelt der sich denn einen ab? einzig und alleine der reine CPU-Test ruckelt... aber...
Ist wie Schwanzvergleich in der Dusche :) Meiner ist größer *ätsch* Kurz: Nicht viel...
so ein Schwachsinn. Aber wer zuviel Geld hat soll es machen..... Hose runter S. vergleich.