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Sony verkauft Fertigung des Cell-Prozessors an Toshiba

Neues Joint Venture soll bisherige Halbleiter-Fabrik betreiben

Sony will eine seiner fortschrittlichsten Fabriken an Toshiba verkaufen. Die beiden Unternehmen gaben bekannt, dass die bisherige "Fab 2" von Sony nahe des japanischen Nagasaki demnächst unter einer Mehrheitsbeteiligung von Toshiba geführt werden soll. Das dafür neu gegründete Joint Venture soll mit umgerechnet rund 0,6 Millionen Euro (100 Millionen Yen) ausgestattet werden.

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Wie die beiden Unternehmen bekanntgaben, soll Toshiba an dem neuen, noch namenlosen Unternehmen 60 Prozent halten. Weitere 20 Prozent entfallen auf Sony selbst, die restlichen 20 Prozent übernimmt Sony Computer Entertainment Inc. (SCEI), also die PlayStation-Abteilung des Konzerns.

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Betroffen von dem Deal ist das bisher von Sony allein betriebene Halbleiter-Werk "Fab 2", wo Sony den Cell-Prozessor und den Grafik-Chip "RSX" der PlayStation 3 in 65 Nanometer Strukturbreite auf 300 Millimeter großen Wafern herstellt. Offenbar will Sony mit frischem Kapital den Umstieg auf 45 Nanometer vorantreiben, was Kostenersparnisse und kompaktere Konsolen mit sich bringt. Für Toshiba scheint die Beteiligung interessant, weil der Konzern so in die Fertigung von High-End-Prozessoren einsteigen kann.

Sony und Toshiba wollen nach der Zustimmung der japanischen Kartellbehörden die Bildung des Joint Ventures bis zum März 2008 abschliessen, am 1. April 2008 soll das Unternehmen den Betrieb aufnehmen. Den Aufsichtsratsvorsitzenden und den CEO soll Toshiba stellen, COO und Präsident kommen von Sony. Die dafür vorgesehenen Personen nannten die Unternehmen noch nicht.

Die beiden Halbleiter-Riesen verbindet eine lange Partnerschaft. Bereits seit 1999 betreiben Sony (49 Prozent) und Toshiba (51 Prozent) das Joint Venture "OTSS", das Chips für die PlayStation 2 herstellt. Diese Zusammenarbeit ist jedoch bis März 2008 befristet, so dass sich die beiden Unternehmen nun zusätzlich einigten, die Sony-Anteile an Toshiba zu übertragen. Finanzielle Details dieser Übernahme von OTSS an Toshiba wurden noch nicht bekanntgegeben.

Nachtrag vom 18. Oktober 2007, 13:10 Uhr:
Wie Sony inzwischen erklärte (PDF), will man mit IBM weiterhin an der Entwicklung des Cell-Prozessors arbeiten. Für den Wechsel zu 45 Nanometern will IBM in seinem Werk in East Fishkill (US-Bundesstaat New York) die Vorarbeit leisten, die Massenfertigung ist offenbar beim neuen Joint-Venture von Sony und Toshiba geplant.

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regnets 19. Okt 2007

Was für sinnlose Beiträge. Ihr denkt wohl nie darüber nach was ihr schreibt?

geiz ist goil 18. Okt 2007

dann können sie toshiba im preis drücken und die playstation 3 wird für Sony billiger.

Lewke 18. Okt 2007

In der Öffentlichkeit starke Konkurrenten (z.B. HD DVD vs Blu Ray), in der Wirtschaft...


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