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Ebay durch Abschreibungen in den roten Zahlen

Skype belastet das Ergebnis. Ebay hat im letzten Geschäftsquartal eine Umsatzsteigerung von 30 Prozent verzeichnen können und erwirtschaftete rund 1,89 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen erzielte allerdings unter Einbeziehung von Goodwill-Abschreibungen auf Skype einen Nettoverlust (GAAP) von 936 Millionen US-Dollar bzw. 0,69 US-Dollar pro Aktie.
/ Andreas Donath
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Berücksichtigt man die einmaligen Belastungen nicht, lag der Netto-Gewinn (non-GAAP) bei 564 Millionen US-Dollar, dies entspricht einem Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres bzw. 0,41 US-Dollar pro Aktie.

Einen leichten Rückgang musste Ebay im dritten Geschäftsquartal bei der Zahl der Auktionen verzeichnen – diese gingen um 5 Prozent zurück. Der Wert der abgewickelten Auktionen lag bei 14,4 Milliarden US-Dollar. Die Accountzahlen stiegen um 17 Prozent. Der Umsatz erreichte 1,32 Milliarden US-Dollar, 28 Prozent mehr als im letzten Jahr.

Bei den Ebay-Töchtern gibt es ebenfalls neue Spitzenzahlen zu vermelden. Skype weist 246 Millionen Accounts aus – rund 81 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg hier um 96 Prozent auf 98 Millionen US-Dollar. PayPal konnte seinen Umsatz um 35 Prozent auf 470 Millionen US-Dollar steigern, die über den Bezahldienst abgewickelten Transaktionen erreichten ein Volumen von 12,22 Milliarden US-Dollar.

Für das aktuelle vierte Quartal hat Ebay einen Umsatz zwischen 2,1 Milliarden und 2,15 Milliarden US-Dollar ins Auge gefasst, für das gesamte Geschäftsjahr sollen es zwischen 7,6 und 7,65 Milliarden US-Dollar werden und damit etwas mehr, als beim letzten Quartalsschnitt vorausgesagt.


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