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Matrox: Lüfterlose Grafikkarten mit 10 bis 12 Watt

Sechs neue Modelle, auch für PCI und PCIe x1

Nach langer Pause stellt Matrox neue Grafikkarten vor und will damit vor allem professionelle Mehrschirm-Arbeitsplätze ausrüsten. Dafür gibt es die neue Serie 690 mit sechs Varianten, die auch in ältere PCs oder besonders flache Gehäuse passen.

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Basis der insgesamt sechs neuen Karten ist die GPU "P690", eine von bisher 150 Nanometer auf 90 Nanometer geschrumpfte Version der vor vier Jahren vorgestellten P650. Ob sich dabei auch Änderungen in der Architektur ergeben, teilte Matrox bisher nicht mit. Zum Spielen sind die neuen Grafikkarten ohnehin nicht gedacht, vielmehr bietet Matrox zertifizierte Treiber für eine Vielzahl von 3D-Anwendungen von Herstellern wie AutoDesk, Bentley und SolidWorks an. Zudem stehen die Treiber für Windows 2000, Windows XP, Vista und Windows Server 2003 bereit, außer für Windows 2000 auch jeweils in 64-Bit-Versionen.

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Die sechs neuen Modelle bestehen aus zwei GPUs, dem P690 und dem P690 Plus. Aus dem P690 macht Matrox vier Grafikkarten, die bei voller Bauhöhe für PCIe-x16-Slots oder den betagten PCI-Bus zu haben sind. Dazu kommen noch zwei Karten für PCIe x16 oder PCIe x1, die nur halbhoch sind, aber mit Slotblenden für ATX- oder Low-Profile-Gehäuse geliefert werden. Diese Karten sind mit 249,- US-Dollar unverbindlicher Preisempfehlung 50,- US-Dollar teurer als die Karten in voller Bauhöhe, die 199,- US-Dollar kosten. Alle P690-Karten bringen 128 MByte DDR2-Speicher mit und können zwei Monitore ansteuern. Für DVI-Displays liegt dafür bei den Low-Profile-Karten ein Adapter bei, der den LFH60-Port auf die beiden Monitore verteilt. Eine Weiche für zwei VGA-Monitore befindet sich ebenfalls im Lieferumfang.

Aus dem P690 Plus hat Matrox bisher nur zwei Grafikkarten gebaut, die beide halbhoch ausgeführt sind, sich aber durch ihren PCI- bzw. PCIe-x16-Bus unterscheiden. Auch hier werden die beim P690 genannten Adapter mitgeliefert, zusätzlich kann man für 99,- US-Dollar aber noch ein Kabel erwerben, das dann vier Analog-Monitore ansteuert. Auch die Plus-Karten selbst mit ihren 256 MByte DDR2-Speicher sind mit 289,- US-Dollar aber keine Schnäppchen.

Allen neuen Matrox-Karten gemeinsam ist, dass sie bei Leistungsaufnahmen von 9,5 bis 12 Watt keinen Lüfter benötigen und somit über einen passiven Kühlkörper auf Betriebstemperatur gehalten werden können. Matrox will die neuen Grafikkarten im Oktober 2007 ausliefern, die Euro-Preise stehen noch nicht fest.

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schrat 18. Okt 2007

Eine teure Matrox ist wohl die QID Pro, die knapp 700€ kostet. Für den Preis lohnt sich...

Ben2 18. Okt 2007

NICHT wie bei AMD/NVIDIA/INTEL in Chips & Taktraten denken: alle P690 sind gleich. P690...

DexterF 18. Okt 2007

Ich dachte schon, ich kriege nur noch so einen Bockmist wie oben zu lesen.

Flow 18. Okt 2007

Ein wichtiger Punkt ist wohl auch die Qualität der Darstellung. Die Onboard Grakas sind...

Vielosoff 18. Okt 2007

Was ist "teuer" ? Ein 24" TFT bekommt man schon ab 500 Euro. Das Modell mit besserem...


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